5:2 The Fast Diet

5:2 The Fast Diet

Am Sonntag habe ich mit der 5:2 Diät angefangen, wobei die nicht das ist, was man so unter Diät kennt sondern eher eine dauerhafte Ernährungsumstellung. Ganz kurz auf den Punkt gebracht ist es so, das an zwei Tagen in der Woche nur maximal 500 Kalorien(Frauen, Männer dürfen 600) gegessen werden, die möglichst ohne Kohlenhydrate sind, dafür aber ordentlich Eiweiß enthalten. Die restlichen Wochentage darf gegessen werden was man will, solange man möglichst die 2000 Kalorien-Marke* nicht überschreitet. (*Achtung Grundumsatz berechnen, je nach Größe und Gewicht ist der unterschiedlich, die 2000 Kalorien betreffen die Durchschnittsfrau)
Je fettärmer und zuckerfreier man an den Ess-Tagen isst, desto hilfreicher, aber man darf auch ohne schlechtes Gewissen ganz normal essen oder sogar mal über die Stränge schlagen. Kontraproduktiv wäre es allerdings, wenn man den erlaubten Tagessatz dauernd weit unterläuft, weil dann die Gefahr besteht, dass der Körper aus “Sorge” über die Nahrungsknappheit in den Energiesparmodus runterschaltet- und dann ist auch das Abnehmen schwer.
Ziel der Diät ist weniger der Gewichtsverlust als die deutliche Aufbesserung der Gesundheit, so soll das gefährliche Bauchfett dahinschmelzen, Blutwerte sich verbessern, das Risiko für Krebs-und Herzkreislauf-Erkrankungen aus diesem Grund sinken und fürs Hirn ist es auch noch gut. Alles super, oder?
Wer mehr lesen will hat hier zwei Links:
Die Seite der “Erfinder” auf Englisch:
http://thefastdiet.co.uk/

Und hier ist es recht gut auf Deutsch erklärt:
http://www.ebalance.ch/portal/public/articles.xhtml?articleId=2efbbbb1-bcb1-475e-a845-20e2ab037789
Wer damit anfangen möchte, kauft sich am Besten ein Buch, welches auch Rezepte zur Inspiration enthält, sowie Nährwert-Tabellen, und liest sich erstmal alles noch mal gründlich durch und fragt bei Vorerkrankungen unbedingt vorher seinen Arzt! (Alle anderen eigentlich auch)
Das zu Grunde liegende Prinzip heißt “intermittierendes Fasten”, wenn man danach recherchiert, findet man auch noch weitere Infos.

Bild eines Maßbandes, das sich knäult
Original image by Sharon Pruitt
https://www.flickr.com/photos/pinksherbet/3209939998/

Ich habe mich hierzu entschlossen weil
a) sich diese Strategie als dauerhafte Lebensumstellung eignet (nach Erreichen des Wunschgewichts macht man einfach 6:1 um das Gewicht zu halten und weiterhin von den positiven Effekten des Fastens zu profitieren)
b) Diese Diät sehr effektiv Fett verbrennt, vor allem am Bauch, und mit der Muskelmasse dank der Eiweißzufuhr schonend umgeht
c) sie auf Grund der einfachen Umsetzung absolut problemlos in den Alltag integriert werden kann
d) Schokolade erlaubt ist *g*

Meine ersten Erfahrungen nach zwei Fastentagen:

Die Fastentage sind problemlos einzuhalten. Ich habe mich für eine große Mahlzeit am Mittag entschieden, weil ich von zwei kleinen Mahlzeiten nicht richtig satt geworden wäre und dann garantiert den ganzen Tage Hunger gehabt hätte, aber das macht man am Besten nach Bauchgefühl.
Bis zum Mittag war ich eh abgelenkt, hatte also keinen Hunger. Dann die Mahlzeit, die wirklich sättigend ist und sich auf nüchternen Magen fast etwas zu groß anfühlt. Danach ist man pappsatt bis zum Abend.
Am Abend hat dann das zuckerabhängige Gehirn ein bißchen rumgenervt, weil es jetzt unbedingt Süßes wollte, aber auch das war kein körperliches Hungergefühl, sondern Appetit, und damit mit anderweitiger Beschäftigung wegzuscheuchen.
Wenn der Appetit partout nervt, dann denkt man halt daran was es am *nächsten* Tag gutes als Belohnung gibt und schon ist Ruhe im Karton.
Da man ja etwas zuessen bekommt und reichlich trinkt, wird einem auch nicht flau im Magen, alles fühlt sich an wie immer.
Am Morgen nach dem Fastentag fühlt sich der Bauch bisher von innen und außen spektakulär gut an- alles ganz weich und entspannt, nirgends klemmt es. Auch habe ich dann am Morgen überhaupt keinen Hunger, nichtmal wenn ich mir was zu essen vor die Nase stelle.
Ich habe dann auf das Auftauchen von Hungergefühlen gewartet, was so gegen 09:00 auch kam (Aufstehen um 05:40) und dann gegessen, vorher nur einen Becher Tee getrunken. Mittags habe ich es genauso gehandhabt und heute Abend musste ich mich geradezu zum Essen zwingen (es ist aber auch sehr warm, da habe ich eh keinen Hunger).
So ein bißchen wirkt das Prinzip schon, ich habe heute zweimal was Gesundes an Stelle von Süßem gegessen, obwohl Letzteres in die Bilanz eingeplant war- ich wollte es aber einfach nicht haben. (Keine Sorge, ein Eis gabs trotzdem und das war superlecker, ich bin nicht mutiert… *g*)

Ja schön und gibts schon Zahlen?

Jo, ich muss zwar nochmal ein paar Umfänge messen, für meine eigene Dokumentation, aber ein paar Zahlen habe ich schon:
2,6 KG weniger, heute Abend gewogen
und, was ich wesentlich spektakulärer und wichtiger finde: ein Gürtelloch enger, das sind ca. 2,3cm Bauchumfang weniger
Damit ist schon bewiesen, das das Prinzip tatsächlich so funktioniert wie beschrieben. Ich bin jedenfalls nun hoch motiviert, auch wenn die große Abnahme vermutlich nur ein Anfangswert ist, im Durchschnitt verliert man ca. 1kg pro Woche.
Wenn man davon ausgeht, das man stabil ein Kilo pro Woche verliert (mir ist klar das äußere Umstände wie Krankheit schon für eine Unterbrechung sorgen können), dann hab ich in ca. 1 Jahr (40 Wochen oder 80 Fastentagen) Normalgewicht und habe mich keinen Meter dafür gequält, wie geil ist das denn?!
Sozusagen in 80 Tagen um die Welt. *g* Wenn ich mich zu mehr Sport aufraffe, gehts vermutlich schneller.
Realistisch betrachtet wird es wohl etwas langsamer gehen, da das Gewicht auch immer mal stagniert. Aber wichtiger als die Kilozahl ist ohnehin das Fett und wenn die Wampe schwindet bin ich schon super glücklich, das restliche Fett an mir finde ich nicht so schlimm.

Soviel Lob- und wo sind die Nachteile?
Bisher habe ich nur zwei Sachen auf hohem Niveau zu benörgeln:
Durch das viele Trinken braucht man ständig ein Klo und rennt auch Nachts- nicht förderlich für den Tiefschlaf.
Der andere Punkt liegt vermutlich an mir. Mein divenhaftes Verdauungssytem regiert im Moment (ich nehme an, dass es sich daran gewöhnen wird) noch etwas hyperaktiv, wenn die Arbeitspause vorbei ist und es wieder Essen gibt. (Auch das kann allerdings am Wetter liegen, bin da etwas empfindlich)

Ich bin gespannt wie es weitergeht und werde regelmäßig berichten.

English Summary:
5:2 The Fast Diet

On Sunday, I started with the 5:2 Fast Diet – which is not what you’d call a “typical” diet but more a change of your general eating habits. Condensed to the basics it works like this:
On two days of the week, you are fasting mildly and are allowed a total of 500 kcal. (Women, men are allowed 600 kcal) This amount of food is supposed to contain as few carbohydrates as possible – the energy for the body is instead generated from protein-rich food.
The other days in the week, you can eat whatever you want, as long as you don’t eat more than 2000 kcal a day. (Attention, get your own personal TDEE (total daily energy expenditure), which is the number of calorie intake that you need daily to maintain your current weight.) The 2000 are a measure for the average woman, but it depends on your height and current weight.)
The lower the fat and sugar in what you eat on the food-days, the more helpful of course, but you can really eat everything or splurge on a day you are invited out. The other days when you can eat with more moderation again will even that out again.
It is crucial to keep to that determined calorie-level more or less, though. Because if you keep persistently waay lower than that, then you offer yourself a disservice, because then the body will get convinced that food is scarce and will lower its own metabolism to save energy. In this state, you will have a problem to loose weight at all.
Goal of the diet is not so much the loss of weight in sheer numbers but more the increased health it can give you. It is supposed to melt the dangerous fat at the belly, correct parameters measured in your blood, lower the risk for cancer, stroke and coronary and your brain will benefit, too. Almost too good to be true, isn’t it?
Here’s the website of the professionals that invented 5:2:
http://thefastdiet.co.uk/

If you want to start with 5:2, you’d best buy a book where you can read all you need to know and you’d be best off if you get one with recipes for inspiration (because when food is sparse, it should at least be tasty *g*) and tables with nutritional values of different food, which makes choosing the right combinations easier in the beginning.
If you have any kind of chronical diseases or take medication (and everybody else, too, theoretically) you should see your doctor before starting and getting their OK.
The principle the diet is based upon is called “intermittent fasting”, so if you look this up, you can read more infos.

I have decided to try 5:2 because
a) you can stick to it for the rest of your life quite easily. (Once the desired weight has been reached, you change to 6:1 to hold it without efforts)
b) it burns fat very efficiently, especially in the tummy/belly region and is gentle with the muscles, not consuming their mass as much (which “normal” diets aren’t)
c) it is very easy to do and effortlessly blends into any sort of daily life, even at work
d) you need not forsake chocolate. *g*

My own experiences after two fasting days:

The fasting days are not a problem at all. I have decided to have one big meal on midday instead of two small ones, because I know that I would never be sated with the small portions and in result be grouchy and hungry all day long. But what you do is totally up to you, this is a flexible concept.
Until midday, I have been distracted by other things, so I had no time to even think about hunger. Then the meal, which proves to be very filling, almost a bit too much. After it, you don’t want anything until the evening.
In the evening, the sugar-junkie called “the brain” has then caused some trouble with creating a big appetite for sweet stuff, but from the body came no sign of true hunger (hollow stomach feeling and such) and so this was overheard and I busied myself with other things.
If you can’t stop thinking about wanting, you can happily fantasize what you are going to eat *tomorrow* and all brain protest will gradually die down.
Since you get food and drink as much as you want, you don’t get wonky or weak, everything feels totally normal.
On the morning after fasting, the belly feels very soft inside and out, no tensions or anything, a very lovely and new feeling to me. And in the morning, I don’t feel hungry at all, not even when placing food in front of me.
So I waited for the appearance of real hunger, which happened around 09:00 (in weekdays I rise at 05:40) and ate then, before I had only had a big mug of tea.
At lunch the same and this evening I almost had to force myself to eat, but it is very hot and then my appetite is reduced anyway.
A little bit the reschooling of the concept is already working already, because today I refused sweets twice and picked more healthy stuff instead, despite having planned in the sweets, but I simply had no desire for them. o.O
(No worries, though, I have not mutated- I had a big icecream and I sure liked *that*)

That’s nice, do you have some numbers already?
Yes, I still have to take some measures of myself for my own documention, but I can already give you a couple of numbers:
I’m 2,6KG lighter, which was measured on the evening of the food-day after fasting.
And, what I like even better than that number- I also lost about 2,3cm measured around the belly.
Which already proves that the concept is working. i am very motivated now, even if I know that such high numbers will only take place in the beginning, later everything will slow down, they say one has an average weight loss of 1kg a week.
So if you’d think that you can get rid of one kilo each week (I know that getting sick or other outer influences can put a stop or pause to this, but still, one can dream *g*) then I will have normal weigh in less than a year from now. (40 weeks or 80 fasting days)
Like “around the world in 80 days”, LOL!! If I can drag myself up and do more sports, I might speed it up some.
Viewed more realistically it will take more time, since weightloss often pauses for a while until the downwards trend continues. But more important than the number of kilos is the melting fat anyways and if I can get rid of my belly fat, I’d already be very happy, I can sure live with the shape of my butt and stuff. *g*

So much praise, aren’t there any troubles?
So far, I can only complain of two things, but that is nothing dramatical:
If you drink so much, you have to run to the toilet all the time – and at night, too, which is not so good for restful sleep.
The second point is more a personal one- my easily upset digestive system tends to get overenthusiastic after the rest it got on a fast day, but I am confident that it will get used to it.

I am very curious how this goes and will report from time to time.


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