Fast rum, das Jahr…

Fast rum, das Jahr…

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Deshalb nochmal schnell etwas mehr Input, denke ich… In letzter Zeit sah es hier ja doch eher aus wie in Blogs die ich nicht mag, weil immer nur schlaue Sprüche mit Bild gepostet wurden, statt mal Alltag und Co. Das hole ich jetzt aber gern mal nach.

Der Plüschteddy grast
Endlich isländertaugliches Wetter – für drei Tage…

Alltag bedeutet auch kleine Rückschläge oder Dramen und so eins hatten wir Ende November in unserer kleinen Ponywelt. Ende November waren wir eine kleine Runde im Wald machen, kamen zurück, Pony auf den Reitplatz, sollte sich wälzen und noch paar Runden laufen. Gladur drehte von ganz allein richtig auf, rannte, sprang und hüpfte wie ein junger Gott- bis er sich irgendwo ganz normalsterblich vertreten haben muss, jedenfalls kam er lahm zurück. Zunächst sah es eher nach einer leichteren Taktstörung aus, aber dafür dann am nächsten Morgen der Schock- stocklahm hinten. Wer sich schon mal die Bänder im Knöchel gezerrt hat, weiß, um wieviel schlimmer sich das nach einer Nacht Ruhe anfühlen kann. Weil es blöderweise auch genau dann Frost gab, fror das ganze Pony gleich mit ein und zeigte eine Mischung aus Rückenblockade und Beinlahmheit.

Ergebnis: Physiotherapeutin, Tierärztin und Heilpraktikerin nahmen sich des Patienten an. Trotz aller Bemühungen braucht so ein “Umknicken” natürlich vorallem eins: Zeit. Die hatte er. Den Dezember über war quasi Krankenschein, denn obwohl die Lahmheit im Schritt recht schnell besser wurde, zeigte er sie dennoch weiter im Trab und war in der Beugeprobe empfindlich.

Seit kurzem sehen die Gänge aber wieder ok aus und seit wir grünes Licht für Schritt hatten, sind wir auch fleißig spazieren gegangen. Mittlerweile läuft er wieder flockig über alle Bodenarten und vorgestern auch auf dem Reitplatzsand wieder klar. Der hatte ihm aus irgendwelchen Gründen noch mehr Probleme gemacht. Deshalb wird er nun mit dem neuen Jahr zusammen langsam wieder ins Aufbautraining genommen.

Die große Frage ist allerdings- wie sieht es mit den Atemwegen aus? Stehen ist für ihn ja nicht so gut. Wir haben fleißig inhaliert, aber das ersetzt nicht das tiefere Durchatmen in Bewegung und erhöht auch nicht die Durchblutung der Lunge. Zwischendurch hat er einmal beim Vortraben für die Tierärztin böse gehustet und Schleim gespuckt, aber danach war nichts mehr. Die Atemfrequenz in Ruhe ist für ihn normal und außer bei warmen Temperaturen zeigt er keine geblähten Nüstern. Bei unserem ersten längeren Spaziergang schnaubte er dann doch so einiges ab. Verwunderlich ist das ja nicht. Trotzdem bin ich recht optimistisch, das ihm das Sabol, auf das er immer gut anspricht, gut durch die Stehzeit geholfen hat und das anfallende Sekret einigermaßen flüssig gehalten hat. Bin gespannt, was so alles rauskommt, wenn er sich nun langsam steigernd wieder bewegen darf.

Gladur und ich spazieren durch den Wald
Waldspaziergang

English Summary

Here’s a little update from the last months, as I realised that my blog looks like those which I personally don’t like that much, as they do lack real input and everyday stories in favour of pretty pictures and witty quotes. But now I see how fast one can end up to post such stuff, when time is sparse.

So here is more of the everyday life in the pony world- which includes setbacks and little dramas, it is not always fluffy hearts flying around and stuff.

So end of November, Gladur frolicked over the sandplace, celebrating himself and his speed and ability to buck around, when he must have taken a misstep and ended up lame. It seemed light at first, but in the next morning this updated to “serious”. So his trusted team of health care people rushed to the aid and gave him treatment. Yet still, what needs a sprained ankle most? Yes, time and quiet. So he got that.

He walked fine pretty soon again, but was still lame in trot and when the vet bent his injured pastern, we got cleared for moving around in a walk and did just that. And he got gradually better and better. Today he is seemingly clear of all trouble, so with the New Year, he will slowly get back to work.

The big question is what his lung has done in this time, though. Being forced to rest is not good for a horse with COB/RAO. Still, I am vaguely optimistic that we got off lightly, as he is showing no major symptoms of getting worse. His frequency of breathing is normal for him, his nostrils are small and he snorts a lot, apparently having fluid secretion instead of clogging up sneakily. What’s up in there will become visible now that he will get a slowly increasing workload which will help him rid himself of any bothering mucus and other stuff in his airways, if there is any.

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