The Acid Test of Friendship

The Acid Test of Friendship

… wurde mit Bravour bestanden, schon wieder sehr stolz auf das Pony. 

Schnuffelnase von Gladur
Für Euch mach ich (fast) Alles <3

Vor einer Woche wurde Gladur mal wieder geritten. Aber nicht im Wald und nicht von Nele. Nein, Ellen hat auf ihm Platz nehmen dürfen und trotz der doppelten “Zumutung”*g* Reitplatz und “neuer” Reiter, hat er das sehr souverän gemeistert. 

Ca. 20 Minuten waren die beiden unterwegs und vorallem im Trab, seiner Lieblingsgangart, die auch möglicherweise nicht so mit schlechten Erinnerungen beladen ist, hat er seine Sache extrem gut gemacht, war entspannt und losgelassen. Der Schritt ist noch ein anderes Thema, an dem lange, lange noch gefeilt werden muss – zumindest in der Bahn, im Gelände ist er besser.

Als kleines Plus zusätzlich zum megabraven Pferd hat sich in den Tagen danach im Trab eine positiv verbesserte Körperspannung gezeigt, so dass man wiedermal bestätigt bekommt das gutes Reiten schöner macht. Das war bisher bei ihm auch nach dem Schritt reiten immer so- der Schritt ohne Reiter gewinnt daran.

Trotzdem wird er kein Vollzeit-Reitpferd. Das Reiten sehe ich als Abwechslung im Training für ihn (besonders das Ausreiten) und als Trainingshilfe, da es einen positiven Effekt auf ihn hat. Er wird also weiterhin hauptsächlich von Unten gearbeitet und von Zeit zu Zeit auch mal geritten.

Wie haben wir das nun gemacht? Nun, abgesehen von der jahrelangen sorgfältigen Vorbereitung – wobei Reiten niemals das Ziel an sich war, das hat sich jetzt ergeben-  in Form von Balance, Kraftaufbau und ganz viel vertrauensbildender Beziehungsarbeit, vorallem in dem wir nicht blind und taub gegenüber seinen Bedürfnissen sind. 

Gladur ist ein durchaus arbeitswilliges Pferd, das auch gefallen möchte, allerdings manchmal nicht so genau weiß wohin mit all der Power. Gleichzeitig findet er es jedoch immer noch furchtbar, wenn er zuviel Zeugs am Kopf oder Körper hat oder mit Gebiß geritten werden soll. Alles was ihn einengt und begrenzt ist blöd. Da er jedoch gut auf Stimmhilfen konditioniert ist und Gewichtshilfen ebenfalls super annimmt, alles kein Problem. Mehr als ein Physio-Pad und ein gebißloser Zaum muss nicht ans Pferd und alle sind glücklich. 

Trotzdem war ich gespannt, wie er auf Ellen reagiert, die er vom Boden ja lange schon kennt. Aber das war völlig undramatisch. Er war kurz irritiert, das sie nun auch auf seinen Rücken möchte, da es aber wie immer einen Aufsteigekeks gab und sonst alles gleich war, hat er beschlossen, das es dann wohl seine Richtigkeit haben wird. 

Und der schönste Moment, der war, als er -von oben gelobt- entspannte und beschloss, das das mit dem Lob und der Aufmerksamkeit durchaus das komische Reiten aufwiegt- und er dann wieder diesen unvergleichlich niedlichen Gesichtsausdruck aufsetzte, mit dem er immer kundtut, das er sich auch für ziemlich großartig hält. 

Alles richtig gemacht.

English Summary

One week ago, Gladur was ridden again. But not as usual by Nele, no instead, Ellen rode him for some twenty minutes on the sandplace. 

Despite the double “annoyance” of having to work “indoors” and getting a “new” person on his back, he passed the acid test of friendship with flying colours. 

He was not only wellbehaved, but also very much trying to do his best, especially in his favoured gait, the trot. The trot looked relaxed and very neat already. The walk will require much more work until it is as good as without rider. But we are patient. 

As a further reward, this experiment did work like a dream und just like riding him at long reins to make him relax in walk, his trot was improved for the next days by the short round of work under his rider.

Still, the goal is not to make him a riding horse again. He will still be worked in hand/from the ground most of the time. But a ride here and there will add to his training, providing him with a nice change in the routine and some other way of (re-)learning to control his body in a healthy way.

So how did we do that? There was certainly no magic involved- well unless you count the deep friendship that he built with me over the years. But years is the cue- it was years of preparation, if you will, even if riding was never the goal itself. Years of building strength, balance and the most importing thing- rebuilding trust into the humans who care for him. And then add a lot of sensitivity to his needs and there you go.

Gladur is a horse that does like to work, if convinced of the cause, and who will want to please then very much. He sometimes has a bit too much of power, but he is never out of hand.

At the same time he hates being fenced in in any form. He does not like too much gear attached to his head and body and absolutely says no to riding with a bit.

Well, no problem- he is very well trained and conditioned to vocal aids and does respond promptly to weight shift and other aids from the seat. So all you need is a riding pad on his back and a bitless bridle on his head- instantly everybody is happy.

Still, I have been most curious how he would react to Ellen, whom he knows well from working beside him. But I didn’t have to worry. Since she did everything like he was used to already, he accepted her without any fuss.

And the greatest moment was, when he responded to her praise with that incomparably cute expression which he shows when he is very much convinced of his own greatness. 

Everything done just perfectly right.

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