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Kategorie: development

Prinzenrolle *g*

Prinzenrolle *g*

Gladur in Neuengamme auf der Wiese
Küss mich bloß nicht- aber ich bin ein verwunschener Prinz. Wirst Du später eventuell noch sehen.
Don’t you dare kiss me, but I am an enchanted prince. Probably you will notice this later.


Ta-daaa! Prinz! Was hab ich gesagt?
Ta-daa! Prince! There you go!

Noch mehr Entwicklungsbilder

Noch mehr Entwicklungsbilder

Fressen in Dehnungshaltung mit untergesetzer Hinterhand *g*
Hat gelernt, seine Hinterhand unterzusetzen und sein Becken zu kippen und beginnt damit auch in seiner Freizeit zu experimentieren.
Has learned to put his hindend under and tilt his pelvis- now he experiments with that on his own, too.

Die LInien des Halses
Die Oberline und Unterlinie des Halses verbessern sich.
Upper and lower lines of the neck are getting better- he does not have an ideal neck, but you can always try to make it as good as it can be.

Am Putzplatz- Gladur wartet darauf das es losgeht
Hier sieht er fast wie ein kleines Pferd aus, seine Bemuskelung hat sich weiter verbessert.
Looking almost like a tiny horse, his muscling keeps improving.

Vivi führt Gladur auf dem Platz
Im Schritt an der Hand auf dem Reitplatz.
Walking inhand on the sand place.

Gladur springt
Gladur springt über Vivis bunten Sprung. Ihm macht das als Abwechselung immer Spaß.
Gladur jumps Vivi’s colourful jump, always enjoying this as diversion.

Flashback 2016 – Arbeit und Spaß

Flashback 2016 – Arbeit und Spaß

Obwohl die Erkrankung von Gladur schon unserer beider Leben verändert hat, war sie aber kein Grund, nun still in der Ecke zu sitzen. Im Gegenteil- um den Atemwegen beim Abtransport von Schleim zu helfen ist Bewegung ein ganz wichtiger Faktor. Nur wenn die Lunge gut durchblutet wird, kann sie auch ihrer Selbstreiningungsfunktion nachkommen. Daher war ein straffes Bewegungsprogramm Teil des Erfolgs auf dem Weg zur Symptomfreien Phase.

Es wurde also an den Zustand angepaßt das ganze Jahr fleißig gearbeitet.

Gladur an der der Longe
An der Longe

Gladur im Roundpen
Im Roundpen

In der Halle mit Abschwitzdecke
Der Pony-Luxuskörper in der Hightech-Abschwitzdecke

Natürlich kann man nicht nur Arbeiten- es muss natürlich auch gespielt werden

Life und Gladur auf dem Podest
Mit Life und Vivi auf dem Podest

Mit Kumpel Kalle beim Quatsch machen:
Gladur und Kalle beim Blödeln

Kalle und Gladur beim Blödeln

Gladur und ich springen über ein Cavaletti
Springtraining so wie Gladur es mag

Und die Frage aller Fragen:
Keks oder kein Keks

English Summary:

While getting sick the way he did was certainly life-changing for both of us, it was no reason to mope around quietly in a corner. Quite contrary- moving the horse in relation to its current condition is a vital part in the measures taken to get the horse rid of symptoms. Only a working lung is one that can clean itself.
But of course you can’t do work every day. So of course it was all about games and fun, too.

Die Muster im Leben

Die Muster im Leben

Viele Dinge im Leben verlaufen nach bestimmten Mustern- besonders wenn man zurückschaut sieht man, dass vieles vielleicht nicht ganz so zufällig war, wie man zu der Zeit dachte, als es passierte. Ich habe kürzlich auf meine Zeit mit Pferden zurückgeschaut, woher ich komme und wieviel ich erreicht habe. Dabei springt ein Muster ins Auge, drei große As haben den Weg geprägt und mit allen hatte ich nicht viel Zeit.

Aladin, ein Warmblut-Lippizaner Mix, hat mir das Reiten beigebracht, denn er war das Longenpferd, auf dem ich meine ersten richtigen Stunden nahm. Später hat er mir auch noch gezeigt wie man nicht runterfällt, wenn das Pferd plötzlich fröhlich losrennt weil eine Tür klappert. *g* Er war weit über zwanzig und ein Fliegenschimmel und ein sehr gutmütiger aber lebenskluger Lehrer, der sich mit straffen, energischen Tritten bewegt hat.

Attaché, ein brauner Hannoveraner Hengst, hat mir Selbstvertrauen und feines Reiten nähergebracht, denn es gab (fast) nichts vor dem er sich erschrocken hätte. Seine Ausbildung war so unendlich besser als meine und trotzdem hat er mit Geduld mitgeholfen, mir den Weg zu zeigen. Mit ihm habe ich auch sehr viel über den Umgang mit Pferden gelernt, über vorausschauendes Handeln und freundliche Konsequenz im Umgang mit dem Pferd. Das war nötig, sonst hätte ich als Jugendliche nicht mit einem Hengst sicher umgehen können.
Er war ein bißchen reserviert, da wir Menschen auch die nötige Distanz wahren mussten, um unnötige Rangfragen zu vermeiden, aber er hatte trotzdem ein Herz aus Gold und hätte alles für seine Menschen gegeben.

Amor, der zweite alte Fliegenschimmel, schließt nun Jahre später den Kreis. Er hat mir sein Vertrauen geschenkt- und mir nicht nur beigebracht, wie man sich in einer Herde benimmt, sondern auch, wie das geht, wenn ein Mensch und ein Pferd miteinander “sprechen” wollen. Geduldig hat er mir dabei geholfen nicht nur zu verstehen, was er mir sagen wollte, sondern auch wie ich darauf angemessen antworten konnte. Zum ersten Mal durfte ich fühlen, dass es das berühmte “unsichtbare Band” zwischen Pferd und Mensch, von dem in einigen Büchern geschrieben wird, wirklich gibt. Wir konnten uns auf Augenhöhe begegnen und wenn man das einmal getan hat, dann möchte man es nicht mehr anders versuchen. Somit hat er nicht nur mir ein Geschenk gemacht, sondern auch allen Pferden, die ich in meinem Leben noch kennenlernen werde.

Keiner der drei ist noch hier. Und ein bißchen fühlt es sich so an, als wäre nun mit Amor meine Anfangsphase im Umgang mit den Pferden abgeschlossen. Ein neuer Abschnitt fängt nun an, nicht nur, weil er nicht mehr da ist.

Und auch mein neuer vierbeiniger Lehrer ist etwas Neues, ein kleines Gangpferd, diese kannte ich bisher immer nur “von der anderen Seite des Zauns”. grasnomming01-300x201_web Und er vereint auf faszinierende Weise den Mut und die Gelassenheit ursprünglicher Ponys mit der Sensibilität, Feinheit und Spritzigkeit, die ich bisher nur von hochblütigen Pferden kannte. Zusammen mit seiner Intelligenz ist das allein schon eine Herausforderung für mich und zusammen werden wir sicher noch viel lernen. Im Moment jedoch lerne ich von ihm, werde aufmerksam, achtsam und fein, so dass wir uns irgendwann auf seinem Niveau treffen können.

English Summary:
The patterns of life…

A lot of things in life have patterns, which you often see when you look back on things. I have recently looked back on my experiences with horses and three horses really stand out as milestones. They all begin with “A”, they all taught me an essential thing and with all of them I had much less time than I would have loved to have.

Aladin, a mix of warmblood sporthorse and Lippizaner, has taught me how to sit on a horse, because he was the one who carried me through the very first lessons on the longe-line. Later, he also showed me not to fall off when he did one of his infamous mischievous sprints because he feigned to shy from the clapping of a door. *g* He was way past twenty and a fleabitten gray, a kind but shrewd teacher, who moved with very energical strides.

Attaché, a bay Hanoverian stallion, gave me braveness and selfconfidence and a glimpse at riding with fine signals. He was afraid of almost nothing. His training-level was sky-high beyond mine, but still he was very forgiving and patient and always tried to help me along in my attempts beside him and on his back. He taught me a lot about handling horses, too, about planning ahead and being fair and consistent in my actions. Otherwise I couldn’t have savely handled a stallion on my own, while being an adolescent.
He was a tad bit reserved in his personality, probably because we were keeping our distance as well, to avoid fights about rank, but he had a heart of gold and would have given his all for his humans.

Amor, the second old fleabitten gray, has now, years later, closed the circle. He gave me his friendship and trust – and did not only teach me how to behave in a herd, but also how you do it, when you want to “speak” to a horse. Patiently, he taught me to understand horse and to be able to answer in an understandable manner. For the first time, I caught a glimpse at the so called “invisible thread/connection” between horse and human, that some books tell about. I learned to meet horses as “equals” and to pay heed to their ideas when asking them something to do. (This does not mean that we did only what the horse wanted! There was still a demand of tasks, only more respectful than before) If you experience this once, you never want it in a different way and so he did not only gift me with this opportunity, but every horse I might still meet in my life.

None of the three is still here. And it feels a bit as if a part of my horse-ish education ended with Amor’s passing. It was a bit like the end of an era and now a new chapter can begin in this book of my life.

And fitting this notion, my new fourlegged teacher is a novelty to me, too. A small gaited horse- one of those, who I only knew from the other side of the fence so far.
He combines in a very fascinating way utter bombproofness with sensitivity, eagerness to please with high spirits. Together with his cleverness, this is a challenge all in itself and I am sure, we will learn a lot on our way together. Right now, he is schooling me, though, teaching me to become attententive, aware and precise, so that we shall meet on his level in the future.