• Glaður - horses - quality time

    Die kleinen Dinge

    meadowtroll04_web
    Draußen gibt es immer soviel Interessantes zu sehen.

    „Mein“ kleiner Fellball macht weiter super Fortschritte. Gestern ließ er sich vollkommen ungestresst von Nele und mir freilaufend über Bodenstangen und ein Cavaletti traben und auf der besseren Hand ging das sogar im Galopp. Seine Balance ist nun schon so gut, dass er einen fliegenden Wechsel macht, wenn er versehentlich auf der falschen Hand landet.
    Vorher habe ich ihn im Schritt an der Hand in den Seitengängen aufgewärmt, was auch langsam immer besser klappt. Zudem akzeptiert er nun immer häufiger die sachte Berührung der Gerte an seiner Flanke oder Kruppe, die ihm sagt, das er doch bitte sein Hinterteil auch noch etwas herumnehmen soll, ohne das er nach der Gerte schlägt. ♥
    Danach noch ein paar Runden im Trab an der Longe, zwar nur am Halfter, aber er schaut fast gar nicht mehr nach Außen, hat also verstanden, das der Kreisbogen einfacher ist, wenn er auch gebogen ist. Da er entspannt und locker trabte, habe ich ihm dann mal die „Hindernisse“ (zwei Bodenstangen und ein halbhohes Cavaletti) gezeigt und bin mit ihm auch zwei Mal drüber gelaufen, beim zweiten Mal tänzelte er schon und trabte selber vor dem Cavaletti an.
    Daraufhin habe ich ihn dann ganze Bahn geschickt und wir haben mit der Stangengymnastik angefangen. Er hat immer noch die Tendenz zu traben, wenn er sich mit den Abständen verschätzt (und was für ein Trab!), aber er hat sich sehr bemüht es auch im Galopp hinzubekommen. Sofort hinter den Hindernissen trabte er immer ganz entspannt und so auch auf der freien gegenüberliegenden langen Seite. Er ließ sich problemlos per Stimme bremsen und beschleunigen und zwischendurch mal herein rufen, um sich eine Belohnung abzuholen. Was für ein Unterschied zum allerersten Laufenlassen vor einem Jahr!
    Natürlich haben wir auf beiden Händen nur wenige Wiederholungen gemacht, um ihn nicht zu überfordern (körperlich) oder zu langweilen (im Kopf). Danach gabs ordentlich Lob und noch schönes Wälzen.

    Nach dem Füttern habe ich noch aufgeräumt und gefegt und hatte danach immer noch Zeit bis zum Bus. Also habe ich mal ums Eck geschaut und hatte Glück- da die Döszeit der Pferde angebrochen war, waren beide nicht am Heu, sondern dösten im Windschatten des Unterstands. Also bin ich, trotz Regen, aufs Paddock und habe mich einfach dazugestellt und an die Wand gelehnt. Nachdem die beiden mich erwartungsfroh beschnuppert hatten und feststellten, das es nun kein Futter gibt, hatte Gladur ziemlich schnell verstanden, das ich bloß da stehen wollte ohne seinen Mittagsschlaf zu stören.
    Bei Kalle hat es eine Weile gedauert, bis der wirklich überzeugt war, das er nun nicht an mir lecken oder knabbern muss. Aber dann hat er es tatsächlich verstanden und sich mit etwas Abstand hingestellt und auch gedöst.
    Als nun endlich Ruhe herrschte, kam Gladur einen Schritt heran, um sich mit seinen Nüstern an meinem Handgelenk hinzustellen, so wie Amor auch immer gerne gedöst hat. Ein tiefer Seufzer und dann hat er überraschenderweise beide Augen zugeklappt, anscheinend traut er mir durchaus zu auf uns aufzupassen. So blieb ich dann 20 Minuten nur halb unterm Vordach im Regen stehen, weil es diese stillen kleinen Momente sind, die im Zusammensein mit den Pferden unbezahlbar sind. Ohne großes Tamtam zeigen sich in diesen kleinen Gesten Zuneigung und Vertrauen und es bildet sich ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl.
    Ich kann nur jedem raten, sein Pferd nicht immer nur „zur Arbeit“ zu holen (und wenns auch ein Ausritt ist), sondern sich einfach mal ohne jeglichen Anspruch zum Teil seiner Freizeit zu machen und einfach nur da zusein.

    ~*~

    „My“ little hairball is progressing further most astonishingly. Yesterday, Nele and I could work him at liberty over a couple of poles and a cavaletti and he was all the time completely relaxed and seemed to have fun, too. On his better side, he could even do some rather nice attempts at a canter and his balance has improved so much, that he does a flying lead change in case he lands on the wrong hand.
    Before we started, I warmed him up in hand, doing our little gymnastics program and then some trotting on the longeline. He just wore his halter, but he still is going in nice fashion by now, he has apparently understood, that bending a little to the inside himself makes walking a circle much easier.

    meadowtroll02_web
    Auch wenn man gerade sehr gerupft aussieht- mal ein bißchen in Pose schmeißen.

    Since he moved calmly and smoothly, I then showed him the obstacles by walking over them with him twice. The second time, he was already dancing a bit and changed to trot before the cavaletti himself, so I sent him out to the wall after it and we began our little gymnastics session.
    He still tends to change into trot (but what a trot!) when he miscalculates the distances of the obstacles, but he was very eagerly trying to get it done in canter as well. Immediately after the obstacles and down the other long side of the arena, he trotted in a happy and relaxed fashion, so he wasn’t stressed at all by this new sort of work. You could slow him down or send him forward just by your voice and also call into the middle to fetch a treat. What a huge difference to the first attempt to move him freely one year ago.
    Of course we did very few repetitions on each side only, to avoid overstraining his body or boring his mind, LOL!! With this horse, it can be a bit difficult. *g* Afterwards, he got big praise and treats and then could go roll to his heart’s content.

    After feeding him and cleaning up the grooming area at the barn, I had some time left before the bus would come and so I peeked around the corner of the shed and was lucky. Since the horsey snooze-time had just begun, they weren’t feeding hay but resting in the shadow of the shed, dozing around in the rain. So I went to join them and leaned quietly on the wall, attempting to look snoozy, too.
    After being snuffled most hopefully by them, they realised that I had no food with me. Gladur immediately understood, that I probably wanted to just stand here and not interrupt his nap. Kalle took a bit longer before he ceased licking and nipping, but eventually even he quieted down and dozed in some distance. When all was quiet finally, Gladur came a step forward to resume dozing with his nostrils at my wrist, in much the same way that Amor liked for group-snoozes. And then surprisingly, the Icelandic closed both his eyes with a deep sigh – apparently I am now worthy to keep watch. And so I kept standing in the rain, only half under the roof, for about twenty minutes, because it is those little quiet moments that count. Without big show or anything, those little gestures speak very loudly of mutual trust and affection and there is a strong sensation of bonding.
    I can say it often enough, but one should really try it out and not just fetch their horse for „work“ (even if it is just a ride out) but to go and try to be part of your horse’s quality time. To be just there, without any demands, just sharing the moment together.

    reifen_web02
    Kalle und Gladur beim Quatsch machen
  • Elbe - Glaður - horses - river

    Anbaden

    Letztes Wochenende fand Gladur den Zeitpunkt zum Anbaden perfekt und marschierte nicht nur anstandslos ins Wasser, sondern planschte auch ein bißchen.
    Last weekend, Gladur thought the perfect time for the first bath of the year and not only trundled in calmly, but also splashed around a bit.

    Gladur in der Elbe

    Gladur in der Elbe

    Gladur in der Elbe

    handsome02A_web
    (Der Strick wurde wegretuschiert, er ist da nicht frei gewesen)

  • Bodenarbeit - Glaður - horses - lessons - teachers

    Werde der beste Pferdemensch, der in Dir steckt

    (Frei zitiert von Ellen Keßler)

    Gladur vor der Arbeit
    Wann gehts endlich los?

    Ich habe im Moment drei Lehrer, der wichtigste steht hier vor Euch. Gemeinsam lernen wir von Nele und Ellen.

    Ellen Keßler ist unsere „Reit“Lehrerin, die mit viel Kreativität und Einfühlungsvermögen uns Beiden Klassische Bodenarbeit näher bringt um uns beide fit zumachen. 😀 (Nele auch, aber das ist eher freundschaftliches Zusammenarbeiten als ein echtes Lehrer/Schüler Ding. Trotzdem habe ich natürlich auch von ihr schon viel gelernt.)

    Beiden Menschen ist gemeinsam, das für sie wie mich im Vordergrund steht, das das Pferd auch Freude an der Arbeit haben soll und nicht bloß „dressiert“ wird. Beide geben mir die Werkzeuge in Form von Techniken und strukturierten Abläufen in die Hand, mit deren Hilfe ich Gladur motivieren und trainieren kann.

    Zugegeben, wenn es anstrengend wird hat er noch nicht immer Spaß *g*, aber er arbeitet seit Wochen mit viel Eifer mit mir in der Halle, weil das Wetter nicht soviel Chancen auf Spaziergänge hergibt. Trotzdem ist er immer noch motiviert und eifrig und hat mir noch nicht die rote Karte gezeigt. Arbeit und Spiel wechseln sich immer schön ab, damit er motiviert bleibt.
    Und das Tolle ist, das Gladur immer jünger zu werden scheint. Wenn er an der Hand tänzelt, weil er weiß was gleich kommt und unbedingt zeigen will das er das schon kann, dann ist das eins der tollsten Erlebnisse, die man haben kann. Und wenn er merkt, das ich stolz auf ihn bin und mich an seinem Anblick freue, dann wird er nochmal drei Zentimeter größer.

     

    Um was es eigentlich geht, hat Ellen in einem tollen Text auf ihrer Facebook-Seite beschrieben. (Ihre normale Homepage findet ihr, wenn ihr auf ihren Namen klickt) Einfach mal lesen. Genau DAS ist es, was mir im Umgang mit Pferden soviel Freude macht. Da ist es dann egal ob mal große oder kleine Ziele hat, es geht um den Moment. Und ich bin so froh, das mir Menschen helfen, die das genauso sehen. Herzchen-Smiley

    English Summary

    Become the best Horseperson (*g*) that you could be
    (freely quoted the title after Ellen Keßler)

    Gladur spielt mit dem Hula-Hoop Reifen
    Spiiiielzeug!

    Currently I have three teachers. The most important one is featuring prominently in the posts here. *g* Together, we learn from Nele and Ellen.
    Ellen Keßler is our „riding“ instructor and teaches us groundwork, handwork and correct lunging with great sense for the overall condition of both horse and human (Body and mind are both accessed and the lesson made to fit the current status quo). (So does Nele, but I view her teachings more as having fun among friends and not as a classic teacher-student thing. Thereby not saying I wouldn’t learn anything!)

    Both have in common that they wish for the horse to find enjoyment in the work together as well and not drilling lessons into the horse. Both aid me by giving me structures and techniques with which I can motivate and train Gladur.

    Admittedly, he is not *always* happy when it gets exhausting, yet *g*, but he is working with great enthusiasm with me for weeks and weeks indoors now, as the weather doesn’t allow for fun outdoors very often. And yet he is still motivated and eager to please. Work and play take turns as usual, so he keeps up the good mood.

    And the very best thing is, that he seems to be years younger now. And when he dances at your hand, because he knows what comes next and really wishes to show how well he can do this already, then this is one of the most rewarding and touching experiences one can have with horses. And if he notices that I am proud of him and think he is beautiful as he strutts his stuff or overdoes his task, then he seems to be growing visibly taller, too.

    Ellen has summed up the little things that are really big things together with the horse in a great text on her facebook page. It is in German, if you wish to read, klick the second link in the German text above.
    I feel so, so blessed and happy that I found people, teachers, who view the „togetherness“ with the horse just as I do and who help both him and me to grow. Herzchen-Smiley

  • horses - quotes

    Kluge Zitate

    „Man muss dem Pferd erlauben, Pferd sein zu dürfen und seinen Charakter entwickeln zu können. Korrekte Dressur und korrekte Behandlung des Pferdes entwickeln seinen Charakter. Es wird munterer und selbstbewußter. Es erschrickt sich nicht mehr so leicht, da es sich sicher in seiner Welt fühlt. Und sein Körper wird durch richtige Dressur schöner, so wie es auch länger und gesünder lebt.
    Wir nehmen dem Pferd die Freiheit, aber wir geben ihm etwas zurück. Wir entwickeln seinen Geist. “
    Melissa Simms

    schnuffelschnee01_web

     

    „The horse must be allowed to be a horse and to develop its character. Correct dressage and correct handling develop the horse’s character. They become perkier, and more confident in themselves. They stop shying because they feel confident in their world. And their bodies become more beautiful through correct dressage, and they live longer and healthier lives. We take away the horse’s freedom, but we give something back. We develop the horse’s mind.“
    Melissa Simms

  • Amor - Goldi - horses - loss

    Don’t cry for the horses

    Don’t cry for the horses
    That life has set free
    A million white horses
    Forever to be
    […]
    Manes and tails flowing
    They Gallop through time
    They were never yours
    They were never mine
    […]
    A million white horses
    Free from hunger and pain
    Their spirits set free
    Until we ride again

    eveninggrass01

    amorgoldifunny01_kl

    nibblingfood01

  • Bodenarbeit - Glaður - horses

    Große Fortschritte

    halleschnuffel01
    Was soll ich machen???

    Seit ungefähr November haben wir damit begonnen vom fast reinen Spaßprogramm langsam auf einen Mix mit gymnastizierender Handarbeit umsteigen. Trotzdem liegt der Fokus immer noch auf dem Spaß auch für das Pferd und so gibt es als Ausgleich natürlich Spaziergänge und Tricks und das wird es auch weiterhin geben.

    Ihm scheint es zu gefallen, er geht nun immer auch mit Eifer in die Halle und dann schaut er einen meist mit seinen Knopfäuglein an als würde er fragen „Und was machen wir als Nächstes???“

    Natürlich macht er einige Dinge lieber als andere, besonders das „anstrengende“ Laufen in Stellung und Heben der Schulter gefällt ihm noch nicht so wirklich, aber mal ganz ehrlich- wenn wir Sport machen knurren wir ja auch ein bißchen wenn man merkt das da eine Dehnung in der Muskulatur stattfindet, oder?

    Nachdem mir von Stallkollegen ein bißchen geholfen wurde, hat er dann im Laufe des Dezembers verstanden, das es gar nicht schlimm ist, wenn man vom Menschen wegläuft um longiert zu werden. Der ganze große Klick kam dann erst Anfang Januar, aber wenn er den Sinn in etwas erfasst, dann klappt es ab da auch zuverlässig.

    Seitdem hat uns auch eine besonders liebe Stallkollegin unter ihre Fittiche genommen und steht mit Konzept, Rat und Tat zur Seite und überbrückt so die Zeit bis zur nächsten „offiziellen“ Unterrichtsstunde.

    Fleissiger Trab an der Longe
    Fleissiger Trab an der Longe

    Ungefähr seit drei Wochen geht Gladur jetzt regelmäßig an der Longe und wird von mir behandelt wie ein Jungpferd, d.h. er hat nun erstmal Zeit gehabt sich mit der Situation anzufreunden und beginnt nun sein Gleichgewicht und den Takt in den Gangarten zu suchen und finden. Kondition fehlt ihm natürlich auch und da er so arbeitseifrig ist, ist es an mir genau hinzugucken und zu sehen wann er eine Pause braucht, weil die Kraft nachlässt. Er selbst würde vermutlich weiterlaufen bis er umfällt.

    Seine Motivation ist so groß, das man quasi nur an die nächste Gangart denken muss und schon wechselt er. Das möchte ich unbedingt erhalten und mitnehmen, denn hier an der Longe zeigt er zum ersten Mal das Vorwärts, was er bei der Handarbeit immer noch nicht immer anbietet.

    Ich hatte ja vermutet das er Longenarbeit schrecklich findet, weil ihn das im Kreislaufen langweilt, aber Pustekuchen, er ist mit Eifer dabei. Natürlich legen wir ihm auch oft ein paar Denkaufgaben aus Dualgassen auf den Zirkel, wenn er longiert wird. Oder ein Cavalletti, über das immer gerne mal gehüpft wird, auch wenn er das nicht immer ernst nimmt.

    Schön entspannt strecken
    Schön entspannt strecken

    Mittlerweile lernt er sogar sich mal schön zuentspannen und dehnt sich. (Natürlich ist die Dehnungshaltung noch ausbaufähig, aber wie gesagt, er ist ja gerade erst wieder anlongiert, dafür ist das eine super Leistung)

    Und aus dem Longieren heraus entwickeln wir gerade das Führen auf Distanz. Ich schicke ihn dann geradeaus ganze Bahn (das machen wir sowieso öfter, damit er zwischendurch geradeaus gehen kann) und komme ihm beim Mitgehen allmählich immer näher, bis ich eine korrekte Führposition erreicht habe. Meistens bleibt er brav draußen, für den Fall das er genauso allmählich nach innen driftet hat er das Kommando „Raus“ mittlerweile gut verinnerlicht und geht dann sofort auf den Hufschlag zurück. Ich konnte ihn so auf Distanz bereits problemlos durch und über Dualgassen lotsen, er bleibt dabei schön entspannt.

    Schöön warm am Rücken
    Schöön warm am Rücken

    Wegen seines Winterfells muss ich sehr umsichtig arbeiten und darauf achten, das er nicht klitschnass wird, denn er schwitzt bereits nach wenig Trab- kein Wunder in dem Pelzmantel. In diesem Arbeitsstadium sind aber die vielen Schrittphasen sowieso ganz passend und so schafft man es meistens das Schwitzen in Grenzen zu halten.

    Und wenn es Abends schon später ist und er bei frostigen Temperaturen oder kaltem Wind doch etwas feuchter geworden ist, dann muss man eben ein bißchen Nachhelfen bevor man ihn wieder in seinen Offenstall entlassen kann. Dann gibts ein bißchen Wellness

    Gleich nochmal kaputt machen, die Dinger
    Gleich nochmal kaputt machen, die Dinger

    unterm Solarium (was prima trocknet) und danach kurzfristig eine Abschwitzdecke.

    Aber auch der Spaß kommt natürlich nicht zu kurz und wenn man das Pferdehirn mal ein bißchen bei der Führarbeit fordern will, dann liegt nachher in der Halle eine Menge Zeugs rum.

    Doof, wenn man dass alles einzeln Wegschleppen muss oder? Da kann sich dann lieber auch mal das Pferd nützlich machen und ein bißchen mithelfen, beim Tragen. Nach kurzem Zögern (man will ja nicht sein Leckerli gefährden in dem man was von der Last verliert) findet sich auch unter den sperrigen Dualgassen ein Gleichgewicht und das Pony läuft damit zügig gen Futterlob.

    Zuerst die kleinen Sachen...
    Zuerst die kleinen Sachen…

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Und dann die Großen aufladen...
    Und dann die Großen aufladen…

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Da ist doch eine Menge Platz auf so einem kurzen Pony
    Da ist doch eine Menge Platz auf so einem kurzen Pony

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Ist nicht dein Ernst!
    Ist nicht dein Ernst!

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Doch, doch, komm her, Du schaffst das!
    Doch, doch, komm her, Du schaffst das!

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    English Summary follows! 🙂

  • Glaður - horses - quotes

    Kluge Zitate

    „Das Pferd hat ein natürliches Potential von Gefühlen und Instinkten. Menschen haben dies an sich auch, aber die westliche Gesellschaftsordnung entfernt uns immer mehr und mehr von dieser natürlichen, intuitiven Seite unserer Intelligenz. Wir sind so furchtbar technisch und logisch und glauben, dass sowohl wir als auch die Pferde wie Maschinen funktionieren. Das ist ja zum Glück nicht der Fall. Für Stadtleute und andere, die nicht das Glück hatten, mit Tieren aufzuwachsen, ist es schwierig zu verstehen, wie ein Tier denkt und fühlt. Wer lernen will, mit Pferden umzugehen, muss in erster Linie die Psychologie und die Sinne des Pferdes verstehen lernen. Wie sieht ein Pferd? Wie hört es? Auf welche Gerüche reagiert es? Wie verhält es sich, wenn man dies oder jenes macht? Wie funktionieren seine Instinkte?“

    Reynir Aðalsteinsson

    The troll and me

    „The horse has a natural potential of feelings and instincts. Theoretically, humans do, too, but the way of living in our Western societies removes us more and more from this natural and intuitive form of intelligence. We are terribly fixated on technique and logic and believe that we and the horses work like machines. Luckily, this is not the case. For city dwellers and others who weren’t so lucky to grow up with animals around, it is hard to understand how an animal perceives the world, thinks and feels. Those who want to learn to handle horses have to learn to understand their psyche and the way their senses work. How does a horse see? How does it hear? Which scents raise its interest? How does it react to this or that action? How do their instincts work?“

    Reynir Aðalsteinsson

  • fuzzhorse - Glaður - horses

    Haarige Zeiten

    Gladur im Sommerfell
    Aktuell im Sommerfell – Anfang September 2015

    Gladur im Winterfell
    Zum Vergleich: Winter-Fellball am Ende Februar 2015

    Ich bin ja sehr gespannt, wann „mein“ eleganter kleiner Schnuffel wieder zum Plüschball mutiert…
    Im Moment sieht er noch so aus. Amor hatte um diese Zeit schon mit Winterfell angefangen.

    Already wondering when the yearly „mutation“ to hairball will begin. *g* Above is a comparision between summer and winter Gladur.

  • Bodenarbeit - Glaður - horses - Kalle

    Bodenarbeit – Lustiges

    Die Probleme eines modernen Hauspferdes im Smartphone-Zeitalter:
    Bitte Lächeln

    Gut so?

    Gedanken zur Bodenarbeit *g*
    Auf dem Podest 1
    (Bild von Katharina, Caption von mir)

    Auf dem Podest 2
    (Bild von Katharina, Caption von mir)

    English Summary:
    The troubles of the modern domestic horse in the age of cellphones…
    „Wait Gladur, I am taking your picture, you must give me a smile!“
    „WTF?!… Ok, one moment..“
    „Like this?“

    Thoughts about groundwork *g*
    „It’s high time for a TREAT, don’t you think?“
    „Did you just say „treat“???“

    „TREEEEAAAAAT!!! (Pretty please)“

  • Bodenarbeit - Glaður - horses - learning - training

    Bodenarbeit – 3

    bodenarbeit01Gestern hatten wir eine Unterrichtseinheit bei Miriam, die wirklich sehr hilfreich war.
    Bisher hatte ich ja noch nicht sehr hohe Anforderungen gestellt, damit auf einer freundlichen Basis erstmal eine Beziehung und Vertrauen wachsen können. Diese Basis ist nun da und nun darf die Anforderung auch ein bißchen nach oben geschraubt werden, sprich man darf auch mal ein bißchen etwas verlangen.

    Ich bekam gestern eine Menge Detailkorrekturen, die mir sehr helfen, da ich ja bisher ernsthafte Bodenarbeit noch nicht unter Anleitung gemacht habe. Neben dieser Arbeit an mir selber gab es auch Aufgaben für Gladur.

    Um seiner Tendenz vor Dingen auszuweichen (rückwärts oder seitwärts) entgegen zu wirken, muss ich nun darauf achten, das Bewegungen wie Wendungen immer in Einzelschritten, Schritt für Schritt, gemacht werden und man sozusagen jeden Schritt einzeln abfragen kann.
    Dafür kann man die Übung nach wenigen Schritten unterbrechen, kurz anführen und etwas anderes machen und später fortführen. So kommt merklich Ruhe ins Pferd.

    Zusätzlich soll ich Stimmkommandos einführen und nutzen, damit ich ihm helfen kann, zu verstehen, was nun kommt. Als ich mir darufhin gestern Abend eine Liste machte, von Kommandos, die ich bereits sporadisch genutzt habe, habe ich gesehen, dass wir schon einiges auf dem Zettel haben, das werde ich nun konsequent nutzen.

    Gezeigt haben wir gestern das Halten, Rückwärtsrichten, Schulter herein und Vor- und Hinterhandwendung, für die wir jeweils Korrekturen erhalten haben, damit wir diese verbessern können.

    Zur Abwechslung in der Arbeit habe ich gezeigt bekommen, wie man den Spanischen Schritt vorbereitet, durch die Polka, und wie man diese ebenfalls noch einmal vorbereiten kann.
    Damit wir an der Polka Spaß haben müssen wir aber erstmal noch ein bißchen Beine heben auf Berührung mit der Gerte üben. Wenn das gut klappt, können wir mit der Polka anfangen.

    Neu zu unserem Repertoire kommt auch die Schaukel/Wippe, bei der man das Pferd eine bestimmte Zahl Schritt vorschickt und dann möglichst fließend umgehend zurück ins Rückwärts mit derselben Anzahl Schritte. Wenn das Pferd durchlässig geworden ist, ist es eine fließende Schaukelbewegung vor und zurück. Bei uns ist es momentan noch ein unwilliges Gestöcker. XD

    Außerdem hat mich der Schlingel sehr erfolgreich hereingelegt, er kann nämlich bereits das Kompliment samt tiefer Verbeugung.
    Hierbei bin ich das Problem, aber ich werde das auch noch hinbekommen, die Hilfen dafür richtig zu geben.
    Zu dem Thema hätte ich ja hier noch das Video hier gefunden- gleiche Situation, Pferd kann die Lektion, Mensch lernt noch *ggg*
    https://youtu.be/r-Yq_c6bPBg

    Ich habe mir jedenfalls gleich als ich nach Hause kam alles Wichtige in ein kleines Notizbuch geschrieben, das wirklich so schmal ist, das man es in der Jackentasche mitnehmen kann. So kann man dann während der Arbeit notfalls noch mal spicken und gucken, ob man wirklich auf alle Details achtet.
    Bei Tai Chi Sonderkursen mache ich es genauso, danach schreibe ich alles Neue in eine Kladde, so festigt sich das Ganze auch noch besser im Gedächtnis.
    bodenarbeit02

    Groundwork – 3

    Yesterday, Gladur and me had a very helpful training lesson with Miriam.
    So far, I didn’t ask much of him, so we could build a foundation of trust and get to know eachother in a peaceful situation. We have now reached a stage where we can raise the bar some and begin more serious work now.

    Presenting myself to a teacher, I got a lot of corrections, which is very good, as I have never before done groundwork under the eyes of a teacher, so it helps tremenduously to hear where I am correct and where not. Currently it is more not. *g* And of course, there are things to work on for Gladur as well.

    To correct his tendency to escape any kind of pressure (sideways or backwards), I have to pay attention now to make sure that each complex move is executed step by step and without haste. You have to be able to ask for every single step of the complete move. Like this, you do not only get more control over the horse, but also add a factor of calm to the work, there is no need to rush if it is possible that only one step will be asked for.

    Additionally, we’ll have to use voice-commands a lot more. So I am going to establish them and use them consequently now. When I made a list of things that theoretically have a command already, I was quite astonished to see that those are already quite a few.

    We presented stopping, going backwards, shoulder in (sidepassing move), turn around the forehand and turn around the hindlegs and got corrections for those moves, so we can do them better.

    To get some diversion in the routines, Miriam showed us how to prepare the Spanish Walk by doing the Polka and how to prepare the Polka in turn, because we’ll have to work on raising all four legs (one after the other) on touch signal (and voice command) quite a lot before we are going to have fun with that, LOL!!

    New in our portfolio is „the swing“, in which you lead the horse forward a certain number of steps (one per hoof for example), stop it and send it back for exact the same number of steps. If the horse is paying attention and letting through the aids you give, then it is one fluid wavelike movement to and fro. With us, it is more a controlled stalling to and fro, LOL!! That will take us a while. XD

    Then I was quite surprised by seeing that the dear pony does a perfect compliment even combined with bowing the head already- so the wicked little thing has been leading me on for months, getting tons of treats and pretending not to know what I want, LOL!!bodenarbeit03
    But of course, in this case it is my imprecise way of telling him how to, I have to learn this as this is entirely new to me.
    (In the German version I have linked to a funny vid with just the same situation- trollball teaches human the compliment. It is even more funny if you understand the German diaclect commentary, though, so I did not link to it here as well…)

    Anyhow, as soon as I got home, I sat down and scribbled all the important input into a small notepad. It is small enough for a pocket, so I can bring it to work with the horse and check if I got the facts straight, so to speak.
    I always do that after Tai Chi courses, too, because not only do you have written reference, you can also commit the new things easier to memory like this.