Schrumpfpony?

An Größe im Maß mag er ja gewonnen haben, aber ansonsten ist er doch irgendwie geschrumpft. Das macht erstmal deutlich das er nicht nur reichlich Fettpolster sondern anscheinend auch Tonnen von Haar weniger hat als sonst. 😂

Normales Halfter: Genick 2 Löcher weniger, Nasenriemen 3

Das Gute : Ist im letzten Loch oben und unten und saß sonst in mittlerer Einstellung immer gut. 

Kappzaum: Augenriemen: Vorletztes Loch- war sonst mit ach und krach im 2. Loch vom Anfang des Riemens an.

Walkerdecke: Beide Bauchgurte locker 10 cm kürzer gemacht. 

Und dabei ist er ja nicht mal in Top Kondition, wie gestern schon geschrieben. 

Ansonsten ist der Plan für den Winter folgender:
Da es ziemlich unwahrscheinlich ist, das wir vor dem Winter an den Punkt kommen, an dem man ernsthaft mit Galopptraining anfangen kann, machen wir über den Winter lieber noch halblang und trainieren dann nächstes Frühjahr, wenn die Bodenbeschaffenheit konstant wird wieder voll an. So hat die Sehne noch weitere Monate zur Erholung. 
Und wenn wir jetzt nicht gerade noch im Oktober/November eine Wetterkapirole mit 25 Grad und Dauersonne bekommen, werde ich erstmal nicht scheren. Mit nur ganz leichter Arbeit ist das nicht nötig. Also gibts diesen Winter Superplüsch und erstmal nur die Walkerdecke um seinen Rücken und Poschi trocken und windstill zu haben. Das wird ihm hoffentlich gefallen.   

Und natürlich- Futter und Figur

… vom Nichtarbeiten ist Glaður ein kleines bißchen speckig geworden. Lustigerweise rippig in der Mitte, aber Polster bilden sich wieder, wo man sie nicht haben will. Das liegt natürlich am Bewegungsmangel. Der Stoffwechsel braucht Bewegung um optimal zu funktionieren. Aber meinetwegen darf gerne an der Stelle was haken, solange die Lunge weiter so gut mitmacht. 

Solange Glaður noch nicht wieder arbeiten kann, werden wir nun also erstmal verhindern das es mehr wird und den Zustand halten. Dies geht unter Anderem mit der Fressbremse, mit der er auf der Weide langsamer essen muss:

Mit Fressbremse

Und mit seiner Mäkeligkeit am Napf hilft er auch gerade selber mit- da er alle Futtermittel dumm findet, bekommt er auch nichts mehr. Außer einer Karotte oder einem Apfel – und auch die frisst er Abends nicht immer. Um so besser. *g*

Tatsächlich ernährt er sich damit nur von Heu/Heulage und Gras und alle paar Tage etwas Mineralfutter aus der Hand. Zurück zur Natur quasi. 

 

The Comeback Kid

***Werbung- Text enthält Nennungen der angewandten Therapiemittel***

Oder – wie ich den vielen Versuchungen widerstand.

Seit im April das Wetter so kalt wurde, war aus dem wie ein Uhrwerk laufenden Glaður ein vorsichtig gehendes Pony geworden, was manchmal einen gestörten Bewegungsablauf vorn links hatte und mal nicht. Alles sah nach einer blockierten Schulter aus. Hätte Sinn gemacht, da bei Schmerzen hinten rechts automatisch vorne links belastet wird und dann das nasskalte Wetter… 

Tierärztin hat geschaut- nicht eindeutig lahm und sehr bewegungsfreudig- er soll weiter laufen, aber ein Auge drauf.  Zudem einen der üblichen 7 Tage Schmerzmittel und gucken Versuche. Danach Lesley gerufen, die Schulter war in der Tat sehr fest und das Pony etwas schief, Aber auch hier, nicht eindeutig lahm. Gegen die klemmende Schulter hat sie etwas getan und uns ein Programm dagelassen. Allerdings kam von ihr auch der allererste Hinweis, das sich weiter unten am Bein die Ursache finden könnte, da er beim Schaukeln am Mähnenkamm nicht mitgeschwungen ist, sondern von einem Bein aufs Andere getreten ist. 

Nachdem ich in der Nachbereitung erfolgreich die Schulter gelöst hatte, war diese locker- und Glaður richtig lahm.  Wieder Tierärztin- jetzt Gangbild eindeutig, Beugeprobe- ja, das Fesselgelenk tut richtig weh. In seinem Alter steht meistens „Arthrose“ als erster Gedanke vor „Unfall“ im Raum, somit haben wir das Gelenk geröngt- das sah zum Glück prima aus und hatte nicht die kleinsten Abnutzungserscheinungen irgendwo. Somit blieb, bei Weichteilreizung im Gelenk, dann die übliche Behandlung- anspritzen mit Hyaluronsäure und Kortison. 

Ich habe mich ja immer vor Gelenkspritzen gegruselt, eben weil es dieses Restrisko gibt, Keime einzutragen. Aber weil Glaður sich bisher noch nie von den wildesten Bazillen hat unterkriegen lassen und weil meine Tierärztin das schon unzählige Male gemacht hat und ich ihr vertraue, haben wir das dann auch getan. Und er war so tapfer- vor dem Rasierer hatte er eine Heidenangst, die Einstiche hat er stoisch ertragen.

Gladur mit Verband im Krankenpaddock

Danach hieß es erstmal Knast- die ersten 48 Stunden sind die Wichtigsten zur Wirkung und auch danach ist es besser, wenn das Pferd nicht wild tobt- was gar nicht so leicht ist, wenn es plötzlich nicht mehr wehtut. Trotzdem blieb er nur 2 Tage eingesperrt und durfte danach wieder mitlaufen, nur wenn Situationen anstanden, die zum Laufen einluden wurde er wieder eingesperrt, bzw. geführt. Den Rest der Zeit den man nicht da ist- aufs Beste hoffen. Jedes andere Pferd hätte ich stur länger eingeknastet, aber er verträgt das ja immer gar nicht und rennt dann irgendwann die Wände hoch und er ist auch wenig nett, wenn er zu lange der Herde fernbleibt. Somit ist es bei ihm immer besser er läuft mit, sofern noch alle Beine dran sind.  Parallel zu der Spritze erhielt er noch 10 Tage Schmerzmittel, welches super anschlug, er war lahmfrei. 

Nach dem Schmerzmittel kam nach wenigen Tagen die Ernüchterung- lahmt immer noch. Und zeigt schon wieder diesen Holzbeingang. Also wieder Tierarzt. Nochmal spritzen. Bis zu drei Spritzen sind hintereinander möglich und teilweise auch nötig. Wie bei der ersten Spritze bekam er extra etwas weniger Kortison als üblich in den Mix, um dem Cushing Rechnung zu tragen. Lokal angewendet kann das Kortison zwar nicht viel anrichten, aber lieber safe than sorry, wie es so schön heißt. Schmerzmittel gab es beim zweiten Mal nicht. 

Lahmfreiheit auch erstmal nur kurz, es blieb bei vorsichtigen Schritten und on-off-lahm. Da ich sowieso mit Yvonne einen Termin machen wollte, dachte ich es kann ja nicht schaden, wenn sie auch mal guckt. Und- an dem Tag an dem sie da war, hatte das Bein unten am Fesselgelenk eine schwammige Konsistenz und zu aller Begeisterung waren auch noch die Sehnen am Röhrbein berührungsempfindlich. Also, nächster Tag mal wieder ans Telefon mit der Tierärztin.

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Und sonst so?

Anfang Februar war wieder Blutkontrolle. Dabei haben wir das große Blutbild wiederholt, um zu gucken, was sich da tut und natürlich den ACTH-Wert überprüft.

Der ACTH ist nun der Wert eines gesunden Pferdes und ganz sicher mitten im Referenzbereich. Und im Blutbild sieht man, das sich die anderen Werte auch erholen. Die Leberwerte, die aus der Referenz waren, sind nun immer noch hoch, aber immerhin im Referenzbereich. Und auch die Triglyzeride und der Eisenwert fallen.

Wir sind also auf dem richtigen Weg und setzen jetzt nochmal die Leberkur fort, um die Werte noch weiter richtig normal zu bekommen.

Gewichtsmäßig hat er sich auch eingependelt und ist auf dem Maßband weiter bei 356 kg stehen geblieben, was möglicherweise sowas wie sein Wohlfühlgewicht ist. 😏 Meinetwegen kann es auch gern so bleiben, sofern die Fettpolster nicht wiederkommen, sondern die Muskeln ein bißchen zulegen.

Ausgehend vom Blutbild wollte ich ihm gern Zink zufüttern, aber Zink ist ja immer das absolut Böse in der Schüssel. Da er ja schon sein Mineral verweigerte UND an seinem Futter rummäkelte, obwohl da Getreide drin war, standen die Chancen da nicht so gut.
Nach etwas Haare raufen dann mal das Denken in eine andere Richtung – wenn er sich halt weigert das Mineral lose zu fressen, dann gucken wir dochmal bei den sonst vermiedenen mineralisierten Futtern, so kriegt man dann durch die Hintertür doch noch ETWAS an Mineral ins Pferd. Nun bekommt Beluga zum Beispiel ein Futter, was getreidefrei, zucker- und stärkereduziert ist und was er bisher immer gern genommen hat- sogar eingeweicht. Auch kommen die zugesetzten Mineralstoffe vom Verhältnis her einigermaßen mit dem Blutbild hin. Das Futter habe ich jetzt eine Woche angefüttert und er wills immer noch unbedingt haben. Somit hole ich ihm nun morgen seinen eigenen Futtersack davon und hoffe, das er es nicht nur weiterhin futtert, sondern ich es auch noch schaffe den Rest an Mineral, der noch dazu muss, auszugleichen, erste Tests es unterzumischen waren erfolgreich.

Bin gespannt, Daumen drücken. 😂

English Summary: follows

Pferde-Wörterbuch

Thema heute? Futter – in Gladurs kleiner Welt.

Schwerfuttrig

Wenn die Menschen Dir irgendso ein Ökozeug hinstellen, das riecht wie normales Heu und behaupten, das wäre gut für Dich. Das ist der Moment wo Du ein paar Mal aus Höflichkeit frisst, aber dann wirklich deutlich machst, was Du von dieser bekloppten Idee hälst. Du bist ein Wikingerpony- Du willst KRAFT-Futter oder Du kannst gerne verzichten und in den Streik gehen. Sollen sie sich doch die Haare raufen, du weißt, das Du am längeren Hebel sitzt- früher oder später werden sie zähneknirschend Etwas bringen, was schmeckt. Denn immerhin wollen sie ja, das Du den ganzen unnötigen Kram frisst, von dem sie glauben, das sie den im Futter verstecken würden…hah.

Verunreinigung

Das menschliche Synonym für Verunreinigung lautet „Futterzusatz“. Nun gibt es so ein ganz paar davon, die tatsächlich schmecken, aber die meisten davon sind nicht nur überflüssig, sondern auch wirklich ekelhalft.
Zink zum Beispiel. Zink ist der Endgegner unter den Zusätzen.
Wir Pferde können ausgezeichnet riechen- somit ist es sehr amüsant, wenn ihr meint, ihr könntet irgendwas von dem Zusatzkram in unserem Futter „verstecken“.

böser Vergiftungsversuch

Ein böser Vergiftungsversuch ist die besonders trickreiche Zwangsverabreichung von angeblich notwendiger Medizin oder komischer Futterverunreinigungen.
Wenn der Hauptmensch nicht komplett blöd ist, wird er mit immer neuen Tricks versuchen die komischen Sachen in Dich hineinzuschmuggeln. Somit sei wachsam, wenn Du zu komischen Uhrzeiten plötzlich was super Leckeres angeboten bekommst, was Du sonst nicht bekommst. Auch wenn die anderen Pferde davon essen heißt das gar nichts- es ist ein TRICK!

verdächtige Nahrungsmittel

Obst und Gemüse, in die man Löcher bohren kann- da immer aufpassen. Und alles was stark riecht und Dich ablenken soll. Immer ganz lange schnuppern und dabei auf die Reaktion des Menschen achten- ist der gespannt, dann ist garantiert was nicht normal mit dem Futter. Ist der Mensch gleichgültig egal was für einen Aufstand du betreibst, dann kannst Du mal vorsichtig davon essen.

English Summary: follows

Der Blick auf die Waage…

***unbezahlte Werbung – Link zur Webseite eines Pferdemagazins***

… der bei uns Menschen ja meist eher unbeliebt ist, vor allem jetzt nach den Feiertagen, hihi. 

Beim Pony macht das Ganze mehr Spaß, denn der ist am Abnehmen, seit er mit den Tabletten in Behandlung ist. Ich kann das Gewicht zwar nur mit einem Maßband schätzen, aber das es weniger wird, sieht man ja trotzdem. Im Frühjahr werde ich wohl das Thema Pferdewaage nochmal aufgreifen- wenn dann keine größeren Kontaktbeschränkungen mehr bestehen. 

Wenn man ihn so anguckt, denkt man eventuell „Die spinnt doch“, denn ein grundsätzlich rundrippiges Pferd mit auch noch ordentlich Fell wird natürlich grundsätzlich irgendwie „gepolstert“ aussehen. Dazu kommt dann noch ein Rücken mit Schwung und ein leicht hängender Bauch, sowohl dem Cushing als auch dem nicht so dollen Bindegewebe, wenig trainierten Bauchmuskeln und der Schwerkraft geschuldet. Alle diese Faktoren dürfen einen nicht verleiten zu denken, das Tier wäre fett.

Tatsächlich ist er laut dem Maßband nun auf dem Weg zum Idealgewicht (für seine Rasse und Größe) und in der Tat sprechen auch die Bewegungsfreude in Freiheit und die generelle Bereitschaft zum rumtoben dafür, das sich da jemand leicht wie eine Feder fühlt. 

Was noch nicht ganz weg ist, sind verbleibende Polster im Übergang zur Kruppe und an der Kruppe selbst, die sich Krankheitsbedingt eingelagert haben, allerdings ist auch da schon wirklich viel „weggeschmolzen“. 

Jetzt mal zu den harten Fakten, sprich Ergebnissen der Messungen mit Maßband:

Sommer 2020 (vor Diagnose und Behandlungsbeginn): ~ 402 kg
November 2020 (seit knapp 2 Monaten in Behandlung) ~ 376 kg 
Januar 2021 (seit 4 Monaten in Behandlung)  ~ 356 kg

Hier zum Vergleich, die von der Cavallo ermittelten Richtwerte zum Normal- und Durchschnittgewicht verschiedener Pferderassen:

Isländer

Gemessene Größe (Durchschnitt): 138 cm
Gemessenes Gewicht: 262-470 kg im Schnitt 386 kg (+/- 30 kg)
Gewicht bei einer Größe von: 123 bis 135 cm ca. 357 kg (+/- 24 kg);
136 bis 141 cm ca. 393 kg (+/- 25 kg);
142 bis 150 cm ca. 398 kg (+/- 28 kg)
Fazit: Isländer sind eine recht homogene Rasse. Sie unterscheiden sich im Gewicht nur wenig untereinander.

In früheren Jahren hat sich nie groß etwas verändert, im Winter wurde er minimal leichter, weil er so oft wie möglich ohne Decke steht, aber eben nicht deutlich. Dies muss also der Behandlung geschuldet sein, denn Haltung, Fütterung und Belastung wurden nicht verändert. 

Gladur mit Abschwitzdecke
Schön verhüllt, damit man auch nichts erkennen kann, hihi

Die Zähne sind gemacht, Hufe und Fell in tollem Zustand, er ist munter, aufgeweckt und lauffreudig- an körperlichen Problemen kann die Abnahme also eher nicht liegen. 

Passend dazu kam heute die Meldung, das er sein Schüsselfutter nicht mehr mag- er hatte gestern schon sehr maulig davon gefressen und nur die Deko und die für ihn leckeren Anteile rausgepickt.

Naja, Nachdem er sich nun über zwei Jahre lang gesund und getreidefrei ernähren ließ, ist es wohl mal wieder Zeit eine kleine Menge „ungesundes“ mit in den Eimer zu tun. Bei den winzigen Mengen die er davon bekommt, ist das auch nicht wirklich dramatisch. 

English Summary:

Will follow soon

Jahresrückblick 2020

Mir ist gerade aufgefallen, das ich noch gar keinen Jahresrückblick geschrieben habe. Das liegt vermutlich daran, das im vergangenen Jahr zumindest im Stall alles ruhig gelaufen ist. Trotzdem gibt es natürlich ein paar Dinge, die großartig gewesen sind. 

Zum einen sind wir seit dem holperigen Start im März, wo die Arthrose nochmal Ärger gemacht hat, gut und lahmfrei durch das Jahr gekommen. Mittlerweile kann ich zuverlässiger die kleinen Anzeichen erkennen, die sagen „Pause“, noch bevor es überhaupt eine Lahmheit gibt. 

Seine Atemwege sind auch immer noch weitgehend stabil und benötigen lediglich inhalieren und Bewegung als Unterstützung. 

Wir haben endlich den Cushing-Test gemacht und begonnen das Erkrankungsbild zu behandeln. Beste Entscheidung ever. Rein äußerlich hat sich schon soviel positiv verändert und er verträgt das Medikament auch. Mitte/Ende Januar lasse ich nochmals den ACTH Wert testen und dann auch gleichzeitig nochmal ein großes Blutbild machen, um zu sehen. ob sich der restliche Stoffwechsel ebenfalls erholt. 

Soviel zur Gesundheit. Das andere Tolle, das ist einfach, das sich logischerweise von Jahr zu Jahr die Beziehung zum Pferd weiter vertieft, weil man sich immer besser kennenlernt. Und trotzdem hat auch die lange Verletzungspause mit dem ganz, ganz langsamen antrainieren dieses Jahr uns soviel gebracht. Das große „Es muss“, liegt erstmal in der Abstellkammer und stattdessen haben wir beide über die vielen kurzen Arbeitseinheiten wieder neue Motivation gewonnen. Diesen Weg wollen unbedingt weitergehen.

Als nächstes steht erstmal ein bißchen Bootcamp in Sachen „Erziehung“ an, denn da war ich schon manchmal etwas nachlässig, als er noch nicht so konnte. Und nachlässig geht halt nicht, wenn Pony schlau ist. Aber das nichts Neues ist, sondern bloß ein Erinnern an bestehende Regeln, dürfte das fix wieder ok sein. 

Gladur und ich am Neujahrssprung
Wir schauen gespannt auf das kommende Jahr

Zum anderen muss ich echt zugeben, das ich mittlerweile immer wieder echt schockverliebt bin, wie süß doch Glaður sein kann. Die letzten Bilder von Nele haben das auch super eingefangen- diese Art wie er in die Camera guckt- so guckt er mich ja zwischendurch auch an. 🥰

Vielleicht seh das auch nur ich durch meine rosarote Brille, aber ich seh es immer. Und irgendwie hab ich so das Gefühl, das er früher noch nicht so geguckt hat. Oder auf jeden Fall seltener. Ich muss mal wieder in den alten Fotos rumwühlen….

English Summary:

Looking back on last year, there were thankfully no big dramas in there. 

Horsehealth has been very stable and I learned even more about the little signs heralding changes and thus could manage everything fairly well. 

The best thing was without doubt the testing for Cushing/PPID and then starting to treat it, because it has brought many positive changes in short time and he is getting along well with the medication. 

Another year and the long slow rehabilitation phase have further improved our horse-human-relationship and brought motivation for the both of us. 

And more and more I am falling helplessly for how cute my pony can be. And really looks like it quite often too. The latest pics captures it very well. Maybe it is just me, seeing it through heartshaped glasses, so to speak. But I am under the firm impression, that he didn’t look at people THAT way earlier. Or at least not as often. Must delve into my older photographs…

Es ist so ruhig hier…

… es besteht aber kein Grund zur Sorge, uns geht es gut. Die Zeit vor Weihnachten ist nur traditionell sehr stressig für mich bei der Arbeit, so dass ich da nicht mehr soviel Lust zum Schreiben hatte. Jetzt nach einer kleinen Auszeit sind die Akkus wieder aufgeladen.

Glaður geht es prima. Die Arthrose ist im Moment nur minimal wetterabhängig, die meiste Zeit kommt er prima klar. Wann immer es windig oder nass wird, bekommt er seine Decke auf, was den Rücken entlastet und somit auch die Hinterhand.

Im Moment bekommt er auch außer seiner Cushingtablette nichts extra zugefüttert. Ok, die Hagebutten sind vielleicht minial hilfreich für die Gelenke. Aber die Menge ist einfach zu klein, das ist mehr für den Geschmack.

Er ist immer noch sehr eifrig, tobt gern mal herum und ist meistens gern bereit mal ein bißchen anzugeben- außer es ist früh morgens oder zur Mittagszeit, wenn der Plüschmors lieber seine Schnarchphasen hat. 

Neulich hat es geschneit

Da haben wir uns beide drüber gefreut, er weil Schnee toll ist, man kann damit spielen und ihn fressen, und ich weil ich Schnee auch mag und es die ersten richtigen Schneebilder mit ihm sind, wo keiner von uns beiden krank gewesen ist. 

English Summary:

It’s so quiet around here… But nothing to worry about. I’ve just been immersed in work, just as every year before Christmas. Now that I had some days off, I start to feel a bit more recharged now. 

The pony is doing well, his health issues are stable and he isn’t getting any supplements besides his Cushing meds currently.

He is cheerful, active and cheeky- unless you want something of him when he has his sleepy moments, like in early mornings and around midday. Who couldn’t understand that, though, LOL.

Just after Christmas, we got some snow and the both of us were very delighted. Sadly, it only stayed in place for just half a day, but definitely better than nothing.

Haarig

Bis die Tabletten hoffentlich auch die Fellbildung positiv beeinflussen und er etwas weniger übertreibt was das Haarwachstum angeht, wird noch eine Weile vergehen. Bis es soweit ist, muss man ihm in der Übergangszeit, wo es immer nochmal warmes Wetter geben kann, mit der Schermaschine etwas helfen. 

Ich versuche immer nur soviel wie nötig wegzunehmen und soviel Fell dazulassen, das man ihn bedenkenlos 90% der Zeit ohne eine Decke draußen halten kann. Das bedeutet, das im Winter nur Brust, ein Stück Hals und auf beiden Seiten ein breiter Streifen geschoren wird. 

Und somit flog heute mal wieder eine Menge Haar- die Schermaschine hat sich echt schon sowas von bezahlt gemacht. 

Fortschritte ❤

Als Glaðurs EMS/Cushing Profil erstellt wurde, hatte er einen ACTH-Wert von 363.

Jedes Labor hat eigene Referenztabellen und es gelten je nach Jahreszeit unterschiedliche Werte, da auch der gesunde Level des ACTH-Wertes im Blut eines Pferdes je nach Jahreszeit schwankt. In unserem Fall ist der Referenzwert im Moment 50, was bedeutet das die Ergebnisse 50 und höher verdächtig für eine Cushing/PPID Erkrankung sind. 

Am 14. September hat die Tablettengabe von 1mg Pergolid pro Tag begonnen und nach 6 Wochen erfolgte nun die erste Blutkontrolle. Wäre beispielsweise seine COB oder ein versteckter Arthroseschmerz Grund für den hohen Wert, würde die Tablettengabe den Wert nicht oder nicht nennenswert beeinflussen.

Das Ergebnis hat mich extrem gefreut, denn der ermittelte ACTH-Wert lag bei 47 – also bereits nach 6 Wochen im Referenzbereich. ✌ Nun müssen wir schauen, ob er bis zur nächsten Kontrolle noch weiter fällt. Es kann sein, das seine anderen Erkrankungen bei ihm für einen höheren Grundwert sorgen, weil es sich bei beidem um leichte chronische Entzündungen handelt, aber das muss man nun sehen. 

Was ich im Moment definitiv sehe, ist ein sehr waches, vitales Pony, mit mehr Ausdauer als vorher und mit sehr stabiler Atmung momentan. Auch laufen tut er wetterabhängig sehr gut. Es ist wirklich nur kaltes Regenwetter, was ihn ausbremst. 

Äußerlich/optisch geht definitv mein Wunsch in Erfüllung, das für ihn die Uhr gerade etwas rückwärts gelaufen ist. Seine Ausstrahlung ist noch öfter als sonst jung und frech und bisher hält auch sein Körper seinen wilden Kapriolen stand, wenn er mal seine 5 Minuten kriegt. Außerdem schmelzen tatsächlich quasi von allein die Fettpolster, die an Stellen saßen, die ein Stoffwechselproblem anzeigen können. Sehr faszinierend diesem Fortschritt zu zuschauen.

Beim nächsten Blutabnehmen lasse ich auch wieder ein Blutbild machen, sodass man dann sehen kann, ob der äußere Eindruck zu den inneren Werten passt.

Dann war da ja noch das erwähnte Mineralfutter. Nun ja, das war mal wieder ein Glaður-typischer Fehlschlag, denn er stirbt ja lieber als benötigte Spurenelemente im Futterzusatz zu fressen. Allerdings mal ganz anders als sonst. Normalerweise lehnt er sowas gleich von Anfang an ab, dieses Mal fraß er das Futter zwei Wochen lang ohne Beanstandungen- und dann verweigerte er es von einem Tag auf den anderen. 😒

Ich hatte ja allerdings schon damit gerechnet, das das nichts wird. Somit bekommt er nun ein anderes Mineralfutter für ältere Pferde von einer Firma, deren Mineral er bisher akzeptiert hatte. Die erste Portion wurde auch schon problemlos gefressen, ich hoffe, das das nun so bleibt. So ein stures Pony. 😂

 

Der Herbst kommt 2

***Werbung: Enthält Link zum Hersteller TSM***

Und das merkt man natürlich auch, wenn das Pony ein paar Tage älter ist. Was früher an ihm abgeprallt ist, macht ihm jetzt schon manchmal zu schaffen. Und zwar sind das Wetterumschwünge und besonders die zu nass und windig. 

Nach wievor liebt er Wind aber sein unterer Rücken/die Hinterhand ist da mittlerweile echt empfindlich und er kann dann morgens sehr verspannt sein. Deshalb kommen demnächst sicherlich so nach und nach die Hilfsmittel zum Einsatz, mit denen wir der Bäh-Wetter-Saison ein Schnippchen schlagen wollen. 

Da gibts zum Beispiel zwei formschöne (ähem, hust) Decken, die beide hoffentlich luftig genug sind um ihm zu gefallen. Trotzdem halten sie den Rücken schön trocken und somit warm.

Gladur mit Walkerdecke
Ungefütterte Walkerdecke (wasserdicht)
Gladur mit Regen-Fliegendecke
Regenfliegendecke- Oben dicht, unten Netz

Und von den TSM Sprunggelenksbandagen habe ich jetzt auch die Zweite. Die können nicht runterringeln, weil sie sich mit dem unteren Teil auf dem Fesselkopf aufstützen, Hier habe ich schon mal über unsere erste Bandage davon geschrieben.

TMS Bandagen
TSM Sprunggelenksbandage (lang)

Gleich mitbestellt und schon am eigenen Knie ausprobiert habe ich die klettbaren Cold/Hotpacks, die man punktgenau in den Bandagen fixieren kann. Sie halten nach 10 Minuten im warmen Wasser die Wärme echt gut und ich fand es sehr angenehm. Bin gespannt, wie er das sehen wird.

Dazu noch seine Wärmekissen für den Rücken und ab und zu mal ordentlich massieren, das sollte ihn schön am Laufen behalten. Damit es auch weiterhin so aussieht:

Angeber Pony

In der nächsten Zeit stehen dann noch ein paar Termine an- Hufschmied, ok, das ist ja Routine. Dann Blutkontrolle, ob die Tabletten anschlagen oder nicht,  Pferdezahnarzt und Lesley wollte auch gerne noch einmal kommen, bevor das Wetter richtig mistig wird.

Auf der Jagd nach Infos und Fakten zum ECS

***Werbung- enthält Links zu einem Futtermittelhersteller, sowie zu Böhringer Ingelheim***

 

Inzwischen bin ich dabei, mir mehr Wissen zum Thema Cushing, welches man wohl eher als PPID bezeichnen sollte, anzueignen, denn wie bei den anderen zwei Erkrankungen wird es auch hier keinen Königsweg geben, sondern auf Grund der individuellen Ausprägung muss man für sein Tier den besten Weg finden, wie man es zusätzlich zur Tabletten-Therapie unterstützen kann. Und um da kluge Entscheidungen zu treffen, muss man sich erstmal eine ordentliche Wissensbasis anlesen. 

Wenn man dann weiter sucht, findet man auch stetig wachsende Symptomlisten, die mehr als nur die als bekannt geltenden Symptome Langes Fell/Fellwechselstörung, Hufrehe, Abmagerung/Verfettung umfassen.

Klar scheint zu sein, das das Beschwerdebild genauso individuell wie das einzelne Pferd und seine körperlichen Anlagen ist. Es können alle oder nur einzelne Symptome auftreten.

Glaður hat tatsächlich doch einige davon, was ich aber sehr spannend finde, denn nun weiß man, wo die herkommen. Am sichtbarsten ist sicherlich sein Kugelbauch- auch dies ein Merkmal, wie ich nun gelesen hab. 

Auf den folgenden Seiten findet man recht gute Zusammenfassungen des Erkrankungsbildes:

https://www.tiergesund.de/krankheiten/pferd/cushing-syndrom

https://www.tierambulatorium-zirl.at/Spezialgebiete_Leistungen/equine_cushing.php

https://www.cushing-hat-viele-gesichter.de/default.aspx

Dann noch von der Seite eines (von mir geschätzten) Futtermittelherstellers- diese Seiten muss man grundsätzlich bedacht lesen, denn man darf nicht vergessen, das trotz des Wunsches Aufklärungsarbeit zu leisten doch auch immer ein Marketing dahinter steht, was durchaus die Ergebnisfindung etwas lenkt. (Lenken muss, man will ja verkaufen) D.h. auf Herstellerseiten muss man seinen eigenen Kopf immer einschalten und die relevanten Infos herausfiltern.

Folgende Auflistung aus der Kategorie Expertenwissen bei Natural Horse Care fand ich auch sehr aufschlussreich.
(Quelle: https://www.natural-horse-care.com/pferdekrankheiten/cushing-pferd-ecs.html Stand 30.09.2020)

Der hormonelle Stoffwechsel der Pferde mit Cushing ist bereits stark belastet.
Vermeiden Sie daher weiteren Stress im Umgang oder im Training, da die Vermeidung von Stress eine entscheidende Rolle im Kampf gegen die Insulinresistenz darstellt.

Verändern Sie die täglichen Abläufe nicht. Vermeiden Sie Veränderungen in der Fütterungs- und Weideroutine.

Füttern Sie immer an der gleichen Stelle und stellen Sie ausreichend Wasser (auch auf der Weide, nicht zu kalt und nicht mittels Zungentränke) zur Verfügung.

Scheren Sie das Pferd im Sommer und decken Sie es rechtzeitig gegen Kälte ein.

Pflegen (bürsten) Sie das Fellkleid regelmäßig, um Hauterkrankungen (Hautpilz) zu vermeiden. Cushing-Pferde sind häufig auch anfälliger für Hautkrankheiten.

Achten Sie peinlich auf eine gute und entlastende Hufform. Lassen Sie regelmäßig den Huf bearbeiten (alle 6 bis 8 Wochen).

Achten Sie darauf, dass die Zähne Ihres Pferdes regelmäßig (2 mal pro Jahr) überprüft und ggf. professionell bearbeitet werden.

Stellen Sie Ihr Pferd nicht zu anderen Pferden, die sich aggressiv verhalten oder sehr dominantes Verhalten zeigen.

Vermeiden Sie einen Stallwechsel und meiden Sie häufig wechselnde Pferdebestände.

Reduzieren Sie die Impfungen auf ein Minimum.

Ernähren Sie Ihr Pferd rohfaser- und strukturreich aber kohlenhydratarm (insbesondere arm an Glukose und Fructose).

Da kann ich bereits überall einen Haken setzen- außer beim Zahnarzt, da dieser beim letzten Termin sagte, eine jährliche Kontrolle sei noch ausreichend.

Gerade um die Stressreduzierung habe ich mich ja sehr bemüht und wohl auch deshalb eine deutliche Verbesserung einiger Symptome gesehen, seit nach dem Stallwechsel die Herde sehr stabil ist und nicht ständig alle paar Monate die Zusammenstellung geändert wird. Das ist bei ihm echt ein ganz großer Schlüsselfaktor. Wie sehr ihn eine Veränderung dieser Art stresst, sieht man jedesmal am Aggressionslevel mit dem er auf die „Störung“ reagiert, da besteht jedes Mal Handlungsbedarf, während er sonst ein ganz gelassenes Pferd ist.

Allen Ratgebern gemein ist, das die Versorgung mit Mineralien und Spurenelementen sowie Antioxidantien extrem wichtig ist und dazu betragen kann das Beschwerdebild zukontrollieren und somit ggf. auch eine niedrigere Tablettendosis zuermöglichen. Mir geht es hier nicht ums Geld, sondern um so wenig Medizin wie möglich (und soviel wie nötig), die den Körper ja schließlich auch belastet. 

Glaður hatte schon immer (zumindest seit ich und sein Stoffwechsel um jeden Zentimeter Boden kämpfen 😂) einen anderen Bedarf an Zusatztstoffen als es das „Standardmineral“ hergab. Leider ist er auch sehr wählerisch was die Fressbarkeit hochwertiger Mineralfutter angeht, so das es meist auf Standard und dverse Zusätze hinauslief. 

Ich habe mich nun aber entschlossen, noch einen letzten Versuch mit einem Spezialmineral, das genau auf ältere ECS Pferde abgestimmt wurde zu machen. Ich werde es dieses Mal Körnchenweise einschleichen, vielleicht klappt es ja so, drücke mir selber die Daumen. 😂

Gladur hüpft

Der Herbst kommt

Heute ist Tag 6 mit Tablette. 

Heute war Glaður mal nicht so extrem“an“, aber es war ja auch morgens und er ist kein Frühaufsteher, sondern eher so wie ich. Wir sind eher nachmittags in Topform. 

Trotzdem beobachte ich natürlich gespannt und mir fallen schon ein paar Sachen auf, die ggf. auf die Tabletten zurückzuführen sind.

Seit drei Tagen läuft wunderbar der dünnflüssige Schleim ab, der sich auf Grund seiner COB immer wieder bildet. Es macht den Anschein, als hätte ich ihm etwas dafür gegeben, habe ich aber nicht.

Die Äppel sind im Moment recht feucht, aber noch gut geformt, vorgestern rochen sie etwas streng, was dafür spricht das sich da im Stoffwechsel drinnen gerade was tut.

Gestern war er schon eher uninteressiert an den neuen Heunetzen, er wirkte aber satt und zufrieden. Heute morgen ebenso. Er wollte lieber kuscheln oder gemütlich in die Ferne schauen oder in der Sonne rumträumen. Wenn das anhält, ist DAS neu. 😂

Normalerweise kommt er ja immer angeschwirrt und sichert sich erstmal das beste Netz. Heute (und gestern auch schon) hatte er aber gar kein Problem damit stattdessen mit mir mitzukommen. Ganz ohne quengeln. Sehr ungewohnt. 

In der Arbeit war er dann angemessen motiviert, mit einem kleinen Durchhänger in der Mitte, aber das ist zur Fellwechselzeit ganz normal.  Da so langsam der Herbst herankommt, sind die Nächte schon reichlich frisch und Glaður ist dann morgens in den Knochen etwas eingerostet. Nachmittags merkt man ihm davon nichts mehr an, aber gestern morgen war er zum Beispiel bemüht, aber ihm gelangen komfortabel doch eher nur kürzere Schritte. 

Darum habe ich heute einmal etwas ausprobiert, was je nach Tagesform und Wetterlage bestimmt zum Wohlfinden beitragen dürfte- Aufwärmen mit einer Nierendecke auf. 

Gladur mit Nierendecke

Das hat ihm sehr gut gefallen. Normalerweise wird er im Sand (nicht sein bevorzugter Untergrund) bei kühlem Morgen gerne gleich staksig, vorallem wenn er mal wieder nicht genug innere Ruhe für entspannten Schritt hat. 

Heute mit der Decke ging er sofort sehr entspannt, trat gleich weit unter und schnaubte sogar schon im Schritt ab. Nach dem Abnehmen der Decke sah der Trab auch sehr gut aus. 

Die Decke wird uns also sicherlich noch öfter gute Dienste leisten. 

Alte Pferde die Zweite- wissen wann es genug ist

Bei alten Pferden nimmt genau wie bei alten Menschen irgendwann langsam die Kraft ab, Dinge fallen schwerer, die Ausdauer lässt nach. Oder manchmal geht es auch ganz schnell, ein Sturz, eine Verletzung, eine Krankheit und danach wird es nie wieder wie vorher. 

Es liegt dann in unserer Verantwortung zu entscheiden, wieviel das Pferd noch tun muss, noch tun kann. Kann es noch kleine Ausritte machen? Kann es noch ein bißchen auf dem Platz geritten werden? Kann es noch einen erwachsenen Reiter tragen – und dazu zähle ich auch nur mal draufsitzen, auch das ist unter Umständen schon zu viel, wenn Muskeln fehlen oder Knochen nicht mehr wollen. 

Es ist sicherlich einfacher, wenn das Pferd zuvor erkrankt war, denn während der Gesundung wird es sowieso nicht reitbar gewesen sein. Danach dann nur noch mit leichtem Programm oder gar nicht mehr einzusteigen ist relativ leicht.

Schwieriger ist es, wenn allmählich die Kräfte schwinden, oder eine chronische Krankheit immer mal den Anschein erweckt, das wieder alles ganz gut wie früher ist- wo finde ich den Übergang aus der vollen Arbeit zum Rentnerprogramm. Kann ich das langsam machen oder muss es tatsächlich plötzlich gehen? Wann ist es Zeit gar nicht mehr aufzusteigen? 

Das sind schwere Fragen, die aber wichtig sind. Das Pferd hat viele Jahre für uns (oder andere) mehr oder weniger brav seinen Dienst getan. Somit liegt es an uns, ihm dann, wenn das Leben beschwerlicher wird, das Arbeitsleben leicht zu machen oder es bei Bedarf in Rente zu schicken.

Das ist ja nichts schlimmes, denn es bedeutet nicht, das das Pferd irgendwo abgeschoben rumsteht, es bedeutet nur, das es keine Arbeit mehr leisten muss, sondern nur noch ein wenig gesunderhaltende Gymnastik macht, spazieren geht, spielt und betüddelt wird. 

Auch hier ist es wieder leicht, wenn das Pferd Schmerzen hat und/oder lahmt, muskulär sehr abgebaut hat und kraftlos ist. Da gibt es nichts zu diskutieren, diese Pferde gehören in Rente. Sie müssen niemanden mehr herumtragen. Auch nicht kurz, einfach mal draufsitzen. Jedes extra Kilo ist eins zuviel für deren verbrauchte Körper.

Das muss allerdings der Mensch erkennen und auch so fair sein, es umzusetzen, denn die meisten Pferde werden auch unter Schmerzen ihren Menschen „ertragen“. Wer sein Tier gern hat, wird da aber nicht lange überlegen und gerne verzichten.

Das allmählich alternde Pferd, was noch fit auf den Beinen ist und auch noch Muskulatur besitzt, die leichte Arbeit mit Reiter ermöglicht, ist da ein anderer Fall. Hier kann man oft noch eine lange Zeit schonend weiterreiten. Oder man entscheidet sich bewusst für den aktiven Ruhestand und arbeitet das Pferd hauptsächlich vom Boden, wenn zum Beispiel der Rücken nicht mehr so fit ist. 

Aber auch hier bedarf es eines Pferdebesitzers, der das Wohl des Tieres vor seinem eigenen Spaß und Wünschen kommen lässt und realistisch einschätzt was Sache ist. 

Ich selber reite mein Pony ja nicht, aber auch in der Arbeit vom Boden gibt es ja anstrengende Dinge, die für ein jüngeres Pferd ein Klacks sind. Auch mir fällt es manchmal schwer einen Schritt zurückzustehen und zu überlegen was noch geht. Vorallem dann wenn das Pferd sich eifrig anbietet.

Seit seiner OP hat er nicht mehr zu der Kraft zurückgefunden, die er mal hatte. Das muss ich einfach akzeptieren und berücksichtigen. Er ist auch nicht mehr 17, so wie als wir uns kennenlernten. Er wird älter, jedes Jahr, und schleppt sein eigenes Päckchen mit sich herum, darf nicht mehr alles.

Dafür hat er aber zwei andere Dinge gewonnen. Zum einen ist er jetzt korrekter bemuskelt als je zu vor, auch wenn es weniger Muskeln sind, denn wir haben sehr gründlich am Wiederaufbau gearbeitet. Und zum anderen hat er durch die Entschleunigung der Arbeit soviel an Gelassenheit gewonnen, das er sich angemessenen kleinen Herausforderungen gelassen stellen kann. 

Darum, seid fair, gerade auch zu Euren alten Pferden, sie haben ihr Leben lang für den Menschen gearbeitet. Gebt ihnen jetzt etwas zurück und macht ihnen ein angenehmes Leben ohne (zu große) Last und Anstrengung.

Lasst sie nicht jetzt noch auf kilometerlange Wanderritte laufen, wenn sie das nicht schon immer gemacht haben, erspart ihnen das Herumfahren zu Lehrgängen und kleinen Turnieren. Genießt lieber die Zeit mit ihnen so, gymnastiziert die Reitbaren ein bißchen und bummelt entspannt durch die Natur. Tüddelt die Unreitbaren, macht im Rahmen ihrer Möglichkeiten Gymnastik mit ihren, verwöhnt sie, bleibt am Boden, geht spazieren. 

Gladur als Scherenschnitt

Glaður und das Novafon – eine Lovestory *g*

***Achtung Werbung, Beitrag enthält einen Link zum Hersteller Novafon***

Über Glaðurs Physiotherapeutin Lesley (siehe Team Glaður) sind wir auf das Novafon gebracht worden. Ein Therapiegerät das sich bei Menschen und Tieren in unterschiedlichen Einsatzgebieten bewährt. Unter anderem auch in der Schmerztherapie. 

Glaður hat ja Spat und er reagierte sehr gut darauf, als Lesley das Gerät einmal testweise an den Sprunggelenken einsetzte. Da er zu dem Zeitpunkt noch an den Nachwehen eines Schubs zu tun hatte, war am Tag nach der Behandlung ein sichtbarer Unterschied im Gangbild erkennbar. Das allein fand ich schon sehr überzeugend, dazu kam der weitere Einsatz auf verspannter Muskulatur und Faszien und somit dauerte die „brauch ich das wirklich“ Phase gar nicht so lange. 

Wir haben jedenfalls nun ein Gerät und ich setze es momentan alle zwei Wochen ca. am Pferd ein. Dabei zeigt er mir sehr deutlich wo er die Behandlung gerade benötigt, denn er bewegt sich solange unter dem Kopf hin und her bis es richtig liegt, falls ich nicht selber gezielt einen bestimmten Bereich behandeln will. 

Faszinierend ist dabei, wie gut ihm das tut – hat man den richtigen Punkt dann kommt es zu Gähnen, kauen, abschnauben, dehnen, Hals fallen lassen bis hin zum tiefenentspannten Dösen. Ich warte immer noch, das er sich eines Tages mal hinlegt. 😂 Dieses Entspannungslevel erreicht sonst nur Yvonne beim Akupunktieren bei ihm. 

Ebenso faszinierend ist, das er bei der Behandlung richtig kommuniziert was er will und braucht. Er geht nicht nur hin und her, um die richtige Stelle zu zeigen, er zeigt auch an, wenn eine Stelle nicht genommen werden soll in dem er einen anguckt und mit dem Kopf schlägt. 

Aber heute hat er das stumme Zwiegespräch wirklich aufs nächste Level befördert. 😍 

Ich war vorn am Pferd, um Schultern und Halsbereich zu bearbeiten. Und nachdem wir die richtige Stelle an der Schulter gefunden hatten, legte er auf einmal seine Nüstern in meine Hand und stupste mehrfach. Ich habe einen Moment überlegt und dann die Intensität erhöht. Nochmal gestupst, noch eine Stufe höher und Bingo- Rüsselnase und glückliches Pony. Wie schlau ist das denn bitte? 😍

Und als ich die Behandlung beendet hatte und das Gerät weglegte, hat er mich dann zur Belohnung noch gekrault. 😂 Ich hatte ihn nicht berührt, aber er kraulte für einen Moment meinen Rücken, so wie ich das als Lob bei ihm auch immer mal mache. Muss also gut gewesen sein. 👍

Das allein war schon ziemlich unbezahlbar. Wenn es jetzt im Winter noch wieder hilft schmerzhafte Tage zu verbessern, dann sind wir wirklich im siebten Himmel.

 

Bitte mehr
Bitte mehr davon

Manchmal muss man den Dingen doch auf den Grund gehen

Soulhorsemarke PummelprinzBei Glaður stand mal wieder das jährliche Blutbild an, fast hätte ich dieses Jahr drauf verzichtet, weil er äußerlich so gut da steht und auch richtig fit ist. Aber so aus dem Bauch heraus dachte ich mir, es ist doch besser, wenn ich Eines machen lasse. Wenn das genauso gut ist, wie das im Vorjahr, dann kann ich es nächstes Jahr vielleicht mal lassen. 

Da er ein paar äußere Anzeichen für das Cushing Syndrom aufweist, haben meine Tierärztin und ich die Absprache gehabt, das wir darauf testen, sobald das Blutbild einen Hinweis auf Stoffwechselprobleme erbringt.

Das was man bei ihm sieht, sind ein paar typische Polster (über den Augen, an der Schulter und der Kruppe), dieses Jahr eher moderat ausgefallen, aber immer da, auch dann, wenn er im Winter den Speck verbrennt, den er sich im Herbst anfrisst, wenn man nicht aufpasst. Zudem finde ich, schon seit ich ihn kenne, seinen Fellwechsel verdächtig langsam. Er wechselt immer noch komplett, aber er braucht immer länger dafür und hat generell ein sehr dichtes Sommerfell. 

Somit war es dann soweit, als das Blutbild anzeigte, das die Leberwerte (mal wieder) erhöht sind und diesmal zusätzlich auch die Triglyzeride. Es sollte somit ein EMS Screening gemacht werden, um das als weitere Möglichkeit auszuschließen und auf Cushing getestet werden. Gladur im Wald

Für den Insulinresistenztest hieß es dann mindestens 6 Stunden hungern, was außerdem Einzelhaft bedeutete und was er gar nicht lustig fand. Vorallem nicht, das es dann nicht gleich Frühstück gab, als er aus seinem Knast- ähm, Einzelzimmer- wieder heraus durfte. Entsprechend war dann seine Laune, als eine ihm fremde Tierärztin (Vertretung) ihn mit der bööösen Nadel piekte und es dann auch noch so lange dauerte (seiner Meinung nach) bis die riesigen Röhrchen alle voll waren.

Trotzdem hat er natürlich wie immer ganz brav stillgehalten, solange man ihm nicht an die Beine will, ist er ja ein sehr lieber Gast beim Tierarzt. Dann war das auch überstanden und ich dachte, nun heißt es über das Wochenende abwarten, aber schon am Freitagmorgen klingelte das Telefon und ich bekam die Nachricht, das das Ergebnis schon da ist.

Glaður hat das Equine Cushing Syndrom.

Die Tierärztin am Telefon hat sich eventuell ein bißchen gewundert, wie entspannt ich das aufnehme, aber mir war viel wichtiger, das es kein EMS ist, was man nur durch massive Haltungsänderung in den Griff kriegen würde. Cushing ist zwar auch Mist, aber behandelbar und ich sehe ja täglich an Beluga, wie gut behandelbar es ist. ❤

Außerdem ist es quasi für mich eine echte Erleichterung zu wissen, das das regelmäßige Abglitschen bestimmter Stoffwechselwerte vermutlich trotz aller Mühen und Maßnahmen nicht zu verhindern war- so äußert sich vermutlich das Cushing bei ihm. Und da dies nun behandelt wird, stabilisiert sich sein Stoffwechsel in Zukunft hoffentlich noch mehr selbstständig. 

Im Idealfall wird sich alles stabilisieren, was ihm bisher Ärger gemacht hat. In seinem Fall wäre das:

  • Die Leberwerte bleiben konstant –> was somit auch bedeutet, das er generell weiter ein freundliches Verhalten mit den anderen Pferden zeigt. Bei ihm ist es bei entgleister Leber ja sehr extrem mit der schlechten Laune. 
  • ein stabiler Stoffwechsel bedeutet mehr Spielraum bei Belastungen durch die Allergie- die Lunge könnte sich also noch weiter verbessern
  • Bei Cushing fällt der Erhalt und Aufbau der Muskulatur schwerer und der Sehnen- und Bandapparat ist empfindlicher. Wenn sich das bessert, um so besser.
  • Kriegt man all das in den Griff, kann seine Belastung weiter vorsichtig erhöht werden- und je mehr er tut, desto mehr verbessert sich seine Energiebilanz. Ein positiver Teufelskreis, sozusagen.

Ich habe somit große Hoffnung, das diese Diagnose und die folgende Behandlung ihm noch mehr Lebensqualität verschaffen wird und ein bißchen was vom vorzeitig gealtert sein wieder von ihm abfallen wird, so dass sein Körper besser mit seinem Temperament mithalten kann und er sich nicht wieder selber einen Krankenschein ausstellt, weil er doch ein bißchen zu flott rumgetobt ist. 😉

Und gestern war dann der erste Tag mit den Tabletten, nun beginnt der Einstellungsprozess, in dem die richtige Dosis ermittelt wird und regelmäßig die Blutwerte kontrolliert werden. 

Die Tablettendpsen
Belugas Dose und Gladurs Dose und der Kalender zum Abstreichen

Beluga und ihr Mann nehmen jetzt also Abends gemeinsam ihre Tablette ein. 😂 Ich hoffe, das er auch bei der Dosis auf sie hören wird und sich ebenfalls bei einer halben Tablette einpegelt, aber das muss man sehen. 

Was ich nicht hoffe, ist das er von den Tabletten jetzt noch merkbar aufwacht- ich finde ihn so schon gerade sehr wach. Wenn er jetzt noch aktiver wird… Hiiiiilfe. 😂😂😂

English Summery will follow.

Der Unterschied zwischen Träumen und Zielen

Man soll ja immer Träume haben, auf die man hinarbeiten kann, auch wenn man sie vielleicht nicht erreichen kann, aber sie motivieren doch sich Mühe zu geben. 

Ich hatte immer davon geträumt Gladur an der Longe über Geländehindernisse zu schicken, denn er springt gerne und liebt Herausforderungen im Gelände. Natürlich alles in Maßen und in angemessenen Höhen, aber immer Mal zwischendurch wäre mal ein Ziel gewesen.  Hier ist mal ein Beispiel mit einem, allerdings künstlichen, Geländesprung und einem Großpferd: http://tanzende-hufe.de/wp-content/uploads/2014/05/z2.jpg

Das geht jetzt ja nicht mehr, weil er nicht mehr springen soll, damit er keine Schmerzen in der Hinterhand bekommt.  

Also such ich mir ein neues, nicht weniger anspruchsvolles Ziel- den Galopp an der Hand. 😉 https://www.wehorse.com/de/video/gymnastizierende-handarbeit-galopparbeit/

Dazu kann man gleich sagen, das wir beiden Krüppel das sicherlich nicht an jedem Tag und auf Sand niemals vernünftig schaffen werden, aber wozu in der Reitbahn bleiben. Und außerdem Träume und so. 😂

Also auf auf den langen Weg zurück zum Gymnastizieren an den guten Tagen, denn für diesen Traum braucht es Bauchmuskeln bei allen Beteiligten. 💪

Motivation

Und in diesem Sinne auch der Spruch zur Motivation- denn bei allem steht immer Teamwork mit dem Pony und Durchlässigkeit und Beweglichkeit ganz oben. 

Trotzdem ist es natürlich wichtig realistisch zu bleiben- niemals darf man an seinem Traum hängen, wenn das Pferd es gesundheitlich oder mental nicht schaffen kann. Dann ist es stattdessen mal wieder Zeit für einen neuen Plan. 

Das Ziel muss immer bei allem der Spaß an der Arbeit für das Pferd bleiben und das man ihm eine Aufgabe stellt, die es auch bewältigen kann.

Das schlechte Gewissen

Ich weiß nicht, ob es Euch auch so geht, aber gefühlt habe ich ständig wegen irgendwas ein schlechtes Gewissen, was man hätte besser machen können oder Bedenken wegen etwas das sich ändern soll, was das Pferd angeht. 😛

Das aktuelle berechtigte schlechte Gewissen betrifft die Hinterhand. Wenn man alte Bilder durchguckt, weil man etwas sucht und sieht das Gladur auf 90% aller Bilder hinten rechts schont, wenn er ruht. Die ganze Zeit dezente Hinweise gegeben- nicht gesehen. *Kopf auf Tischplatte* 

Andere Leute würden jetzt sagen „Ist halt so, kann man nicht mehr ändern, nur in Zukunft besser machen“, bei mir geht es dann leider immer für eine Weile „Du bist die mieseste Ponybesitzerin der Welt, da zeigt er schon an und Du merkst mal wieder nichts“, bis es dann irgendwann allmählich doch bei der gesünderen Einstellung der Anderen anlangt. *g*

Das nächste anstehende schlechte Gewissen betraf die Decken- bis ich da ebenfalls auf alten Bildern genauer hinsah und nun tatsächlich erkenne, das das für ihn ein Segen sein wird, mag er auch noch so rummaulen am Anfang der Saison. 🙄

Das Problem: Er ist ein Robustpony und mag das Wetter in seinem Fell fühlen. Decken sind jetzt nicht gerade das, worauf er immer gewartet hat. 

Die Realität: Er ist nicht mehr ganz jung und er hat zwei chronische Erkrankungen, die beide laut für zeitiges Eindecken sprechen: Chronische Bronchitis und Spat. 

Die letzten zwei Winter ließ ich ihn vermeintlich fröhlich ungeschoren daher fluffen, da er ohnehin aufgrund von Verletzung nicht stark bewegt konnte. Was da auffiel waren Rückenverspannungen, die deutlicher waren als die Jahre vorher im Winter, von denen ich aber dachte, das käme vom Stehen. Was vielleicht auch teilweise so war. Was aber eigentlich bedenklich war: Das Fell sprach ziemlich laut davon, das es im Lendenbereich Aua im Rücken gibt- denn es stand dort ziemlich zu Berge. 

Ich hielt das für etwas übertriebene Haarwirbel des üppiger ausfallenden Winterfells, Lesley und Ellen sagten, das es vermutlich auf Rückenprobleme hindeutet. Da das Phänomen stets im Fellwechsel schwand, blieb ich noch eine Weile bei meiner Winterfelltheorie- bis ich kürzlich mal meine grauen Zellen bemüht habe: Was ist denn im Fellwechsel? Richtig, das Wetter wird wärmer und oft auch beständiger.

Kann es also sein, das das Fell einfach sagte, das der untere Rücken etwas mehr Wärme gebrauchen konnte, gerade auch, weil eventuelle Schmerzen aus den Sprunggelenken da natürlich ebenfalls in Form von Verspannungen ankommen? 

Also nochmal die alten Bilder vorgekramt, aus dem Winter wo er zeitig und nahezu durchgehend eingedeckt war und siehe da- kein gesträubtes Fell in dem Bereich. 

Gladur im Winterfell

Eindeutig würde ich sagen. 

Da der Plan für dieses Jahr ist, ihn möglichst an Wetter und Zustand angepasst, am Laufen zu halten, beinhaltet dieser Plan also definitv zeitig scheren und zeitig eindecken, zur Nacht jedenfalls. 

Liebe ist manchmal einfach, die Realität anzunehmen. Ja, er ist keine 3 mehr und er hat Vorerkrankungen. Was kann ich also tun, um ihm das Leben angenehmer zu machen, so dass er auch im Winter ein fröhliches Pony ist? 

♥♥♥♥♥♥

English Summary:

Will follow soon